Der Weltraumforscher Dr. Nigel Bannister kalkulierte im Auftrag der Sendung "The Mobile Phone Rip-Off" vom britischen Sender "Channel 4", dass Datentransfers vom Weltraumteleskop Hubble aus der Umlaufbahn der Erde trotzdem 4x preiswerter sind als jede SMS, die von einem Handy versendet wird.
Der an der Universität von Leicester tätige Wissenschaftler erfragte zunächst bei der NASA die Kosten, die pro Megabyte für Datentransfers von Hubble zur Erde anfallen. Danach verglich er diese mit den Kosten, die Handybenutzer hier auf der Erde für das Versenden von Textnachrichten umgerechnet pro MB bezahlen. In Großbritannien fallen für Textbotschaften 374,49 Britische Pfund pro MB an, das ist 4,4 Mal mehr als was der Empfang der gleichen Datenmenge aus dem Weltraum kostet.
Trotzdem führt uns diese Rechnung vor Augen, wie astronomisch hoch sich die Gewinnspanne der Mobilfunkanbieter tatsächlich darstellt. Im einen Fall werden die Daten aus der Erdumlaufbahn aus einer Entfernung von 590 Kilometern Höhe verschickt, im anderen Fall halten sich Sender wie Empfänger auf der Erdoberfläche auf. Oftmals befinden sich beide sogar in der gleichen Stadt oder in der näheren Umgebung, Textbotschaften ins Ausland kosten zudem ungleich mehr.
(Via BoingBoing, thx!)
... Da haben wir’s. In fast keinem Land sind SMS so teuer wie in Deutschland. Kein Wunder, dass die Mobilfunkprovider ihr Geld hauptsächlich mit dem versemmeln von Kurznachrichten verdienen. Nun “enthüllt” ein Weltraumforscher - nämlic ...
das ist ja nicht das einzigste beispiel, z.b. gibts ne internet flat heutzutage schon für ein paar euro, aber ne telefonflat kostet viel mehr, obwohl sie viel weniger traffic verbraucht.
sms kosten dem netzbetreiber nahezu nichts. teilweise machen sie jedoch beim telefonieren in ein anderes netz verluste (zumindest in österreich). das müssen sie halt wieder reinkriegen