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10. Juli 2007

Hakin9 und gulli.com Hard Core IT-Security auf gulli und im Zeitschriftenhandel

In der dünner werdenden Luft um Hacker, ihre Tools und ihre Magazine bezeichnet sich hakin9 selbstbewusst als "Hardcore-IT-Security"-Magazin und bringt die aktuelle Sommerausgabe in den Handel. In Warschau angesiedelt, braucht sich das Magazin glücklicherweise weniger um weltfremde deutsche Gesetzeslagen kümmern und vorbehaltlos über Securitythemen berichten. Ein Volltext aus der Sommerausgabe - "Stealth Malware - Virtualisierungs-Rootkits" - kann auch bei gulli.com probegelesen werden.

Auf bereits 26 Ausgaben kann das Magazin zurückblicken, welches sich in der Ausgabe 7/2007 ganz dem Angriff widmet. Verletzlichkeiten von WEP, WPA und WPA2 sind ebenso Thema wie Cross-Site Request Forgery (CSRF), Methoden der Quelltext- und Penetrationsanalyse sowie Rootkits, die Erkennung der neuen Generation der Virtualisierungs-Rootkits und die Entwicklung der Rootkits auf der Basis von Virtualisierung zur Stealth Malware.

Abgerundet wird das Heft durch eine Analyse der Technologien, welche mutmaßlich beim sogenannten Bundestrojaner eingesetzt werden können.

Ein komplettes Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe findet sich auf der externer Link in neuem Fenster folgthakin9-Webseite, Online-Shop und Online-Abo externer Link in neuem Fenster folgtbieten zahlreiche Tarife an. Erfreulich besonders die Möglichkeiten, PDF-Ausgaben zu shoppen oder zu abonnieren, hierbei sind die Preise bei etwas über der Hälfte der inhaltsgleichen Printausgaben angesiedelt.

Den kompletten Artikel interner Link folgt"Stealth Malware - Virtualisierungs-Rootkits" von Stefan Gora können wir auf gulli.com kostenlos anbieten. Während gängige Rootkits direkt auf dem Rechner arbeiten und einem Angreifer möglichst unbemerkt Adminprivilegien verschaffen, arbeiten moderne Stealth-Varianten inzwischen mit virtuellen Maschinen: das komplette bisher vorhandene OS wird auf einen virtuellen Rechner ausgelagert, auf dem direkt kein Rootkit läuft und auf dem es naturgemäß auch nicht entdeckt werden kann. Gora erläutert Methoden, eine solche Attacke dennoch zu erkennen, abzuwehren und praktische Vorsichtsmaßnahmen zu entwickeln.

  • 5 Kommentare zum Artikel
  • Zitat: Abgerundet wird das Heft durch eine Analyse der Technologien, welche mutmaßlich beim sogenannten Bundestrojaner eingesetzt werden können. Dieses thema interessiert mich brennend, und ich habe noch nirgends technische informationen dazu finden können. Kann mir irgendwer (diese) informationen bereitstellen?

    gunknown am 10.07.2007 22:54
  • Es gibt im schutz und Anonymitätsforum ein Thread zum Bundestrojaner, da sind alle interessanten Links zusammengefasst. Da gibt es auch ein Link zu Telepolis, das genau das Thema mögliche technische Möglichkeiten der Bundestrojaner hat, besprochen. mfGr

    natbornkiller am 10.07.2007 23:01
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