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02. August 2007
Hacker-Auslieferung an die USA McKinnon kriegt eine Chance vom House of LordsDer britische "NASA-Hacker" Gary McKinnon, dessen Auslieferung die USA mit Nachdruck fordern, bekommt doch noch eine weitere Chance: vor dem House of Lords soll McKinnon nochmals angehört werden. Die Anhörung ist McKinnons letzte Chance, möglicherweise jahrzehntelanger Haft in den USA zu entgehen. 2001 hackte sich der Brite in zahlreiche Netzwerke des US-Militärs und der NASA. Dass seine Anhörung vor dem Oberhaus zugelassen wurde, gilt als gutes Zeichen: begründet wurde die Forderung nach einer letzten Stellungnahme damit, dass die US-Behörden in "gewaltsamer" Manier die Auslieferung McKinnons gefordert hätten. Ein Termin für die Anhörung wurde noch nicht festgesetzt, McKinnon ist auf Kaution frei. McKinnon befürchtet, in den USA unter Militärgerichtsbarkeit gestellt zu werden bzw. als Terrorist zu gelten. Da er seien Taten in Großbritannien begangen hätte, müsse ihm auch in seinem Heimatland der Prozess gemacht werden. Die USA sagten zu, McKinnon vor einem Zivilgericht anzuklagen, McKinnon hielt diese Zusagen jedoch für wenig glaubwürdig. Verwandte News
Trackbacks
Ok, danke jenzi am 09.08.2007 12:41
Bin auch der Meinung, die sollten ihn eher einstellen als inhaftieren. Kosten würde er die Staaten in beiden Fällen etwas, aber nur wenn sie ihn für sich arbeiten ließen, hätten sie auch was davon. Das nennt man in der Wirtschäft wohl ökonomisches Denken. Es gibt eben Fälle, in denen es höhere Zwecke gibt, hinter denen andere zurückstehen müssen. Wenn ich jemanden mit Rückenverletzung aus einem Auto rette, übergehe ich auch die mögl. ... Schattenspieler am 10.08.2007 17:23
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