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18. Juni 2008
Hack the Coffeemachine Fernsteuerung kann angesprochen werdenCompromised by Coffee. Die für Hacks anfällige Internet-Schnittstelle ICS der Firma JURA Gastro Vertriebs GmbH soll virtuelle Angriffe der Kaffeemaschine ermöglichen. Dass Computer auch von Unbefugten aus der Ferne kontrolliert werden können, mag ja niemanden mehr wundern. Jetzt hat der Australier Craig Wright auf SecurityFocus die Schwachstellen der Impressa F90 Kaffeemaschine offenbart. Voraussetzung für den Hack ist, dass das Jura Internet Connection Kit eingebaut, die Kaffeemaschine per LAN über einen PC mit dem Internet verbunden ist und die nötige Software dafür installiert wurde. Mithilfe der Schnittstelle sollen technikaffine Benutzer ihr Gerät bedienen oder Service-Techniker für eine preisgünstige Ferndiagnose Zugriff auf die Maschine erhalten können. Mit dem LAN-Modul kann man überall auf dem Globus prüfen, ob im Gerät genügend Wasser oder Kaffeebohnen vorhanden sind. Auch der Pflegestatus und der Kaffeekonsum der Benutzer kann remote überwacht werden. Vielleicht sollte man um das morgendliche Seelenheil des Computerfreaks aufrechtzuerhalten sicherheitshalber auf eine traditionelle Kaffeemaschine zurückgreifen. Nichts funktioniert schlechter als ein Programm eines Mitarbeiters, der seine Koffeindosis nicht intus hat. Software-Updates sind bislang nicht erschienen, der Hersteller ist aber über die Problematik informiert. Ob man das Gerät mit dem Hyper Text Coffee Pot Control Protocol (HTCPCP/1.0) der Network Working Group ansprechen kann? Wie titulierte BoingBoing so schön diesen Fauxpas? "Denial-of-coffee attacks affect networked coffee-maker", dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen. (via SecurityFocus.com, thx!)
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