gullinews am Freitag, 15.08.2008 17:04 Uhr
Bei War on Terror handelt es sich um ein Brettspiel nach dem Vorbild des Strategie-Klassikers Risiko. Zwei bis sechs Spieler übernehmen dabei die Rolle verschiedener Staaten, die gegenseitig um die Weltherrschaft kämpfen. Hierbei setzt sich das Spiel satirisch mit den Kriegen der US-Regierung auseinander. Das Besondere an diesem Spiel: ein Spieler kann entweder freiwillig oder zufällig ausgewählt zum Terroristen werden. Ist dies der Fall, so muss er sich eine im Spiel enthaltene schwarze Sturmhaube mit der Aufschrift "Evil" aufsetzen. Das reicht der Polizei, um dieses Spiel zu beschlagnahmen - immerhin kann man damit seine Identität verschleiern und Verbrechen begehen.
Die Razzien wurden im Zuge des Climate Camp durchgeführt, wo Klimaschützer gegen ein Kohlekraftwerk in Kingsnorth demonstrieren wollten. Die Polizei hatte daher im Vorfeld bereits diverse Wohnungen durchsucht. Dabei sollen insgesamt drei der besagten Brettspiele konfisziert worden sein. Andrew Sheerin, einer der Erfinder des Strategiespiels, zeigt dagegen allerdings Unverständnis. "Ein Bart kann auch die Identität einer Person verschleiern. Verbietet die Polizei jetzt etwa Bärte?" (Malo)
(via Cambridge-News, thx!)
| 26 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Tnerrot am 16.08.2008 16:13:13: |
dodoleech am 16.08.2008 18:34:35: |
AOM am 16.08.2008 21:50:25: |
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