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14. November 2007
Großbritannien Keywörter an die Polizei herausgeben, sonst....Das Königreich hat seinen ersten Fall einer Key-Herausgabe: eine Tierrechtsaktivistin soll der Polizei die Passwörter für einen verschlüsselten Bereich auf ihrem Rechner herausgeben, ansonsten drohen Strafen. Das umstrittene Gesetz, das die Passwortherausgabe auf Verlangen der Ermittler anordnet, trat letzten Monat in Kraft. Als Begründung für die umstrittene Maßnahme wurde einmal mehr der allfällige Wie erwartet zeigt sich die Fragwürdigkeit des "Regulation of Investigatory Powers Act" (RIPA), der die Schlüsselherausgabe vorsieht: gängige Kryptotools erzeugen verschlüsselte Container, denen man ohne Kenntnis nicht einmal ansieht, dass es sich um verschlüsselte Datenbereiche handelt. Abgelegte, PGP-Verschlüsselte Mailattachments könnten an sonstwen verschlüsselt worden sein - ob der Empfänger einen Key überhaupt jemals besessen hat, kann nicht nachvollzogen werden, und so weiter. Selbst wenn es verschlüsselte Bereiche gäbe und sie den Key besitzen würde, will die Aktivistin schweigen: sie befürchtet, dass Informationen über sie an Huntingdon Life Sciences weitergegeben werden, die sie bekämpft. Was zugegebenermaßen der einzige "entlastende" Faktor für das Vorgehen der Ermittler darstellt. Huntingdon Life Sciences ist in Großbritannien ein Politikum. Konzipiert als eines der größten Tierversuchslabore weltweit, ist das Labor extrem umstritten. Unternehmer, die am Bau beteiligt sind, werden bedroht und boykottiert, Betreiber und Angestellte erhielten Drohbriefe bis hin zu Morddrohungen. Der Streit um Huntingdon führte gar zu Demonstrationen von Tierversuchs-Befürwortern. insofern ist anzunehmen, dass der Fall in einer anderen Liga als beispielsweise der Farce um Andrej " Verwandte News
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