gullinews am Montag, 04.02.2008 19:09 Uhr
Phase 3 der 'Operation Tracker' soll im Gießkannensystem eine möglichst hohe Anzahl von britischen Filesharern identifizieren.
Die so genannten "Undercover Untersuchungen" sind nichts weiter als eine langfristige Überwachung der Aktivitäten in den Tauschbörsen der britischen Insel. Selbst bezeichnet man den umgeschriebenen BitTorrent-Client hochtrabend als Überwachungskamera des Internet. Mit der Auswertung der Ergebnisse will man sich viel Zeit lassen. Zunächst steht die Sammlung von Daten der dortigen P2P-Börsen im Vordergrund.
Auslöser könnten die Ergebnisse einer Umfrage von YouGov sein, bei nur 2% der befragten Inselbewohner angaben, sie könnten beim Diebstahl von Software auch erwischt werden. Vielleicht ist Phase Drei vielmehr eine Aktion, die in den Medien auftauchen und bei den Bürgern für Unsicherheit sorgen soll, als das FAST tatsächlich die Verfolgung in solchen Dimensionen aufnimmt.
Die Organisation selbst ist in der Vergangenheit häufiger in Ungnade gefallen, weil unklar bleibt, ob es sich dabei um ein gewinnorientiertes Unternehmen oder um einen Verein handelt. Manche der Ziele erinnern an einen karitativen Verein, andere stellten in der Vergangenheit primär sicher, dass sich vor allem die Kassen der Betreiber mit überzogenen Bußgeldern füllten.
Ethisch fragwürdig oder nicht: Hüben wie drüben wird es höchste Zeit für anonymes Filesharing in angemessener Geschwindigkeit, welches für solche Unternehmen zudem eine Verfolgung der Teilnehmer unmöglich machen würde. (via TorrentFreak.com)
| 18 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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PTL am 05.02.2008 10:26:27: |
passer am 05.02.2008 21:12:26: |
am 27.02.2008 00:44:00: |
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