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24. Oktober 2007
Großbritannien erwägt, Provider zum Filtern von Filesharing zu zwingenGespräche zwischen Musikindustrie und Providern kämen laut Unterstaatssekretär für Wissenschaft und Bildung Lord Triesman "besser voran als gedacht", man hofft auf freiwillige Maßnahmen der Provider gegen den Datentausch, aber werde andernfalls auch gesetzliche Regelungen einsetzen. "Die Regierung kann Diebstahl nicht tolerieren" - so das Statement Triesmans. Die Provider müssten eine "aktivere Rolle" im Schutz geistigen Eigentums spielen. Auf freiwilliger Basis, optimalerweise, denn Eine vage Vorstellung, wie die Technik funktionieren soll, hat Triesman auch: "Wenn Musik als geistiges Eigentum irgendwo erfasst ist, dann glaube ich, dass wir Datenbanken erstellen können, mit denen Musik verglichen wird, die im Netz getauscht wird." Womit er die Erklärung schuldig bleibt, wie er vermeiden will, "14jährige Filesharer zu jagen" - das sei nämlich mitnichten geplant. Stattdessen folgt die übliche Litanei von den kreativen Künstlern, deren Untergang durch Filesharing unvermeidbar sei, falls keine Maßnahmen ergriffen werden. Und das wäre natürlich "eine Tragödie". Die üblichen Entgegnungen aus der üblichen Ecke: Die Provider distanzierten sich selbstredend von Piraterie, wiesen jedoch darauf hin, dass sie ebensowenig in jedes übermittelte Datenpaket hineinsehen könnten als die Post dasselbe bei jedem verschickten Brief könne. Und einmal mehr bleibt zu hoffen, dass es tatsächlich nicht notwendig wird, dass technisch inkompetente Politiker Gesetze für Internetprovider schreiben müssen. Verwandte News
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