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10. Dezember 2007
Gravenreuth zeigt Schubert an Wikipedia-Anzeige für NS-Kennzeichen war rechtswidrigFür den Spott musste Katina Schubert nicht sorgen, als sie gegen die Wikipedia wegen der Verbreitung verfassungsfeindlicher Symbole Strafanzeige erstattete und diese nach kurzem, heftigen Protest wieder zurückziehen musste. Aus unerwarteter Richtung droht nun neues Ungemach: der für seine eher wikipedia-kritische Haltung bekannte Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth erstattete Strafanzeige gegen die Politikerin wegen des Vergehens einer falschen Verdächtigung. Insbesondere in den Enzyklopädietexten zur so die "...verfassungsfeindliche Symbole vorrangig zur Dokumentation verwendet werden. Gleichwohl können diese – anders als im Buchformat – zu rechtsextremistischen Propagandazwecken ohne Probleme heruntergeladen und umfunktioniert werden. Das ist eine nicht zu unterschätzende Grauzone. ... Da eine Strafanzeige offenbar der falsche Weg für diese Auseinandersetzung ist, ziehe ich diese – nachdem mich bereits gestern Vertreter von Wikimedia angesprochen haben und wir intensiv diskutiert haben – heute zurück. Ich stelle mich gern dem Gespräch, um andere, sinnvollere Wege der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu finden." Offensichtlicher Quatsch, da mit dieser Begründung auch eben die Neben dem Spott nun weiteres Ungemach: Günter von "Die Wiedergabe von historischen Dokumenten in einer Enzyklopädie wie der Wikipedia, deren Objektivität und Aktualität erst vor wenigen Tagen bestätigt wurde, erfüllt keinen Straftatbestand, insbesondere nicht §§ § 86 Abs. 1 Nr. 4 oder 130 Abs. 3 StGB. Gravenreuth ist nicht unbedingt als Freund der Wikimedia Deutschland e.V. bekannt, insofern kommt sein Engagement für die Online-Enzyklopädie auf den ersten Blick überraschend. Jedoch dürfte neben der Aversion gegen die Linkspartei noch das eine oder andere Motiv eine Rolle im jetzigen Vorgehen gegen Schubert spielen. Nach wie vor ist unklar, wer inhaltlich für deutsche Wikipedia-Einträge haftet. Im Rahmen der Schubertschen Anzeige wurde die Politikerin mehrfach dazu Verwandte News
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