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10. September 2008
Got a Teenager Social-Networking für Eltern von britischer Regierung bezahltAuf der Webseite "Got A Teenager" können sich Eltern, die Probleme mit ihren Kindern haben, online austauschen. Die Webseite, die aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, wurde von der Beratungshotline "Parentline Plus" ins Leben gerufen. Im engeren Sinne ist die öffentlich geförderte Plattform keine Web 2.0-Community, sondern soll eher einer Beratungsstelle im Internet gleichen. Kernstück der Webseite Got A Teenager ist ein Forum, auf der man sich anonym zu allen möglichen Themen austauschen kann, die bei der Erziehung eine Rolle spielen könnten. Seien es sexuelle Themen, Cyberbullying, Mobbing in der Schule oder Alkohol und Drogen. Neben dem Forum werden auch Blogs angeboten. So berichtet zum Beispiel ein Vater in einem dieser Blogs von seinem Leben mit drei Söhnen. Momentan gibt es dort noch wenig Inhalte, da das Projekt erst frisch gestartet ist. Zusätzlich gibt es noch informative Artikel und mit dem "Jargon Buster" ein Wörterbuch, dass Slang-Begriffe der Jugend beschreibt, beziehungsweise in "normales Englisch" übersetzt. Finanziert wird das Projekt von dem britischen Ministerium für Kinder, Schulen und Familien. Es sollen die Hürden verringert werden, bei elterlichen Problemen auch außerhalb des Familien- und Bekanntenkreises Hilfe zu suchen. Speziell wird das Problem adressiert, dass man "den Mythos bekämpfen möchte, dass das Elterndasein leichter wird, wenn die Kinder im Teenageralter (und damit eigenständiger) sind".
Mit dem Projekt setzt sich ein Ansatz britischer Familienpolitik weiter fort. So forderte das britische Innenministerium vor einigen Monaten, dass staatliche Notfall- und Beratungshotlines auf MySpace und Social-Networking Seiten geschaltet werden sollen, da die Gefahr des Missbrauchs auf diesen Seiten besonders hoch sei. (020200)
( via Times Online ) Trackbacks
Zitat: Zitat von Odgen Den Punkt "Ethnicity" bei der Registrierung finde ich ja sehr interessant Warum ist das relevant? In Deutschland würde das bestimmt eine Protestwelle auslösen stimmt. ich überlege grad hin und her, warum das relevant sein soll. vllt weil ein sohn wegen seiner hautfarbe gemobbt wird? aber dann ist es doch egal welche er hat, hauptsache man beredet das problem des ... Wandang am 10.09.2008 23:21
Ich denke eher das es dabei um Erfahrungen und dem Umgang geht. z.B. kann sich ein Türke leichter in einen anderen Türken hineinversetzen wenn's Probleme mit der "Ehre" (Klischeesache, aber egal), als z.B. ein Deutscher für den das alles total unverständlich ist. Genauso bei den Behinderten. Ist ja beim Tippen auch völlig irrelevant ob der jetzt im Rollstuhl sitzt. Find's allerdings auch ein bisschen seltsam, aber das sind halt die Gründe ... Tropi am 10.09.2008 23:28
Zitat: Zitat von Odgen Den Punkt "Ethnicity" bei der Registrierung finde ich ja sehr interessant Warum ist das relevant? In Deutschland würde das bestimmt eine Protestwelle auslösen Hmm wahrscheinlich kommen die bald auf so ideen eine statistik zu erstellen welche kinder welcher rasse schlimmer sind..... D3rFuc45 am 11.09.2008 07:24
Zitat: Zitat von Tropi Ich denke eher das es dabei um Erfahrungen und dem Umgang geht. z.B. kann sich ein Türke leichter in einen anderen Türken hineinversetzen wenn's Probleme mit der "Ehre" (Klischeesache, aber egal), als z.B. ein Deutscher für den das alles total unverständlich ist. sollte man den im 21 jahrhundert noch an solchen traditionen festhalten? dachte der groschen einer gesunden offenen ... Wandang am 11.09.2008 18:13
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