Gordon Brown: Berater vermisst unverschlüsseltes Blackberry nach heißer Nacht

gullinews am Sonntag, 20.07.2008 13:51 Uhr

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Einige Monate konnte der Verlust des unverschlüsselten Blackberrys unter Verschluss gehalten werden. Doch nun deckt die London Times auf, was sich im Januar in Shanghai ereignet hat. Ein Mitarbeiter vom englischen Premierminister Gordon Brown musste nach einer verbrachten Nacht mit einer Dame aus Shanghai feststellen, dass sein Blackberry spurlos verschwunden war. Trotz des sensiblen Inhalts wurde auch in diesem Fall erneut auf eine Verschlüsselung verzichtet. Einziger Schutz vor einem Fremdzugriff stellte ein Passwortschutz dar. Glücklicherweise befanden sich keine streng geheimen Regierungsdaten auf dem Gerät. Allerdings besteht nun die Gefahr, dass sich der neue Besitzer den Weg in Richtung des E-Mail-Servers ebnen könnte.

Den Verlauf des Aufenthalts mit der attraktiven Dame aus der Disco hat sich der Gehilfe von Gordon Brown sicherlich anders vorgestellt. Eigentlich wollte er nur seinen Premierminister auf der Reise nach China begleiten. Doch eines Abends hat er in einem Lokal eine chinesische Schönheit kennen gelernt und mit dieser die Nacht verbracht.Am nächsten Morgen war das Blackberry unauffindbar und er musste es als gestohlen melden. In Regierungskreisen gibt es bereits erste Verschwörungstheorien. Es wird gemunkelt, dass es sich um eine Falle handeln könnte, die vom chinesischen Geheimdienst gestellt wurde. Zusätzlich wirft dieser Vorfall erneut Fragen hinsichtlich der Datensicherheit in England auf, denn in der letzter Zeit häufen sich die Verlustmeldungen von elektronischen Geräten enorm.

Das Blackberry wurde hauptsächlich als Mobiltelefon verwendet, allerdings wurden darauf auch persönliche Daten gespeichert. Besonders kritisch sehen die Offiziellen aber die Tatsache, dass das Gerät zum E-Mail-Verkehr verwendet wurde. Die Experten befürchten nun, dass sich der neue Besitzer des Blackberrys auf den virtuellen Weg in Richtung des E-Mail-Servers machen wird. Insgesamt hat Brown und sein Gefolge nur zwei Tage in China verbracht. Ausgerechnet am letzten Tag, als in der Disco noch einmal richtig gefeiert werden sollte, hat sich dann der Verlust zugetragen.

In Bezug auf die kommenden Olympischen Spiele in Beijing wurde vergangene Woche in den USA eine hitzige Diskussion bezüglich der Sicherheit von elektronischen Geräten entfacht. Es wurde überlegt, ob man die Besucher ausdrücklich warnen müsse, wenn diese nach Beijing reisen. Angeblich gehe eine große Gefahr von den vielen chinesischen Computerhackern aus. Joel Brenner von der US-Regierung ruft in diesem Zusammenhang zur ausdrücklichen Vorsicht auf: "So viele Menschen werden die Spiele besuchen. Sehr viele werden das Land mit weniger elektronischen Gepäck wieder verlassen." (gS-)

(via timesonline.co.uk, thx!)

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7 Reaktionen aus dem gulli:Board

Mr.Harmlos am 20.07.2008 16:07:47:
Der iss "gefickt" ...^^...

Bewa am 20.07.2008 16:14:20:
Ich erinnere mich da gerade an einen Film. Müsste "Full Metal Jacket" sein. Da gab es ja auch eine Dame mit einem überschaubaren Wortschatz ("Ich Lieeebe machen laaang!") und einem der Soldaten wurde kurz darauf die Kamera entwendet....

Sausalitos27 am 20.07.2008 16:50:05:
Für diesen Fall gibt es eine nette Funktion vom Blackberry-Server: Man kann vom Server aus eine Nachricht an das Gerät senden und es damit in den Auslieferzustand zurückversetzen und schon sind alle Daten weg. Ich hoffe der Admin des Servers kennt diese Funktion....

 

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