gullinews am Donnerstag, 06.03.2008 12:13 Uhr
<adl>In beiden Fällen waren die US-Hacker erfolgreich. Auch in China sind zahlreiche Google Dorks zu finden, ironischerweise auf offiziellen Servern der chinesischen Regierung. Dass ein Regime, welches in Bezug auf "verderbliche" Netzinhalte gern restriktiv gibt, seinen eigenen Apparat so wenig im Griff hat, lässt tief blicken, beruhigt aber auch irgendwie: auch dort sind offenbar Menschen am Werk, die technisch nicht immer sonderlich kompetent sind und weiter auch auf die üblichen Inhalte stehen, die auch im Westen gelegentlich für Debatten sorgen: Pornografie, peinliche Partybilder und so weiter.
(Mangas sind auch in China ein Teil der Populärkultur. Bild: gov.cn)
Die offizielle Seite der chinesischen Regierung kommt zumindest auf Englisch ganz seriös daher, aber auf diversen Subdomains findet sich pikantes Material. Der cDc selber verlinkt nur Material, das jugendfrei daherkommt, behauptet jedoch, "terabyteweise" Porncontent auf chinesischen Regierungsrechnern gefunden zu haben. Der eben auch bei Google indexiert und mit Goolag zu finden sei.
In Bezug auf die ebenfalls durchgeführte Suche nach kritischen Lücken auf US-Servern gab man sich staatstragender: im Unterschied zur Vorgehensweise im Fall des chinesischen Zensurregimes hat man sich hier darauf beschränkt, dem Departement of Homeland Security eine Reihe von Hinweisen zu geben, was sich alles auf offiziellen US-Regierungsservern via Google finden läßt. Informiert hat man außerdem "einige ausgewählte Security-Experten, Journalisten und NGOs".
Wobei es auch nicht mehr unbedingt notwendig ist, US-Geheimnisse öffentlich zu verbreiten. Das macht beispielsweise die US Air Force ja auch bereits seit Jahren per Email.
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Worlder am 16.03.2008 17:11:58: |
sebone am 16.03.2008 17:15:35: |
am 26.03.2008 05:02:24: |