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09. Mai 2005
Googles WebAccelerator und kein Ende Identitätsverlust in Online-ForenCookie-Caching ermöglicht Accountklau in Boards Kurz nach seinem Erscheinen fielen schon einige Ungereimtheiten des Surfbeschleunigers aus dem Hause Google auf. Kurz darauf wurden massive Probleme der Prefetch-Funktion des Tools bekannt - das ungefragte Verfolgen aller Links einer Seite im Voraus führt zu ungewünschten Aktionen - wenn beispielsweise ein Logout- oder Löschen-Link im Webmailinterface im Voraus vom Accelerator geladen wird. Nun warnt ZDnet, durch das Cachen der Anwendercookies könnten andere User Zugriff auf beispielsweise Boardaccounts bekommen: Seiten, die man als registrierter User ansurft, landen mitsamt den eigenen Cookieinformationen in Googles Cache und können von anderen WebAccelerator - Nutzern ebenfalls geladen werden. Diese landen dann mit dem Account des registrierten Nutzers auf der Seite. Nicht nur die User dürften inzwischen vom Surfbeschleuniger Googles abgeschreckt sein: auch seitens der Webmaster zeigt sich Verärgerung. Setzt sich der Dienst breit durch, werden Serverstatistiken und Abruflogs unbrauchbar oder müßten aufwändig neu konstruiert werden: Googles Prefetch-Funktion lädt in großer Zahl Seiten bereits im Voraus, was dem Webmaster einen User suggeriert, der zahlreiche Seiten seiner Site abgerufen hat: auch wenn er nur die Startseite betrachtet hat. Die Cachingfunktion tut ein übriges, um Logs über Unique Visitors massiv zu verfälschen. Heise nennt das simple Nicht-Einsetzen des Google-Webaccelerators die "brachialste Lösung" der Sicherheitsprobleme, die sich durch seine Nutzung ergeben. Sicherlich zutreffend, wenngleich "einfachste" oder "naheliegendste" noch besser passende Adjektive wären. Verwandte News
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