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19. Februar 2007

Googleads Bald auch in Spielen?

AdScape heißt die Ingame-Marketingfirma, die Google für 23(!) Millionen Dollar aufgekauft hat. Die Technik ist damit im Haus - wann kommen die ersten Games mit Google-Ads? Und mit welchen Daten werden die Werbeeinblendungen wohl verknüpft?

Werbung in Spielen - ein durchaus lukrativer Markt, der indessen auch Begehrlichkeiten weckt. Wer sich nicht mit der Bandenwerbung an der Rennstrecke zufrieden gibt, sondern aufschlussreiche Statistiken will, welche Werbung im Spiel auch angesehen oder womöglich angeklickt wird bzw. in einen Kaufvorgang konvertiert, könnte mit Googles jüngster Akquisition glücklich werden - aussagekräftige Statistiken über Werbebetrachter und -Kunden bietet Google bereits jetzt im Web an.

Die Zukunft im Spielesektor? Datenquellen gibt es zuhauf, so könnte theoretisch erfasst werden, welche Spiele bevorzugt gezockt werden, zu welchen Tages- und Nachtzeiten einzelne Gamer ihrem Hobby frönen, was wiederum Rückschlüsse auf Lebens- und Arbeitssituation verspricht, der Möglichkeiten gibt es viele. Dazu kommt natürlich die Möglichkeit der Verknüpfung der Zockdaten mit anderen Google-Datenquellen - Surf- und Searchhistory, GMail-Postfach, Klickverhalten bei Adsense - auch hier legte der Suchmaschinenriese regelmäßig Datenquellen zusammen.

Und betrachtet man die bisherige Geschichte der InGame-Ads, scheint das alles nicht sonderlich unwahrscheinlich. Bereits EA machte sich unbeliebt, als Ingame-Werbung verdächtige Ähnlichkeiten mit Spyware aufzuweisen schien. IP-Adresse und "andere anonyme Daten" sammele die Ingame-Advertising-Software und übermittelt sie an Server von IGA Worldwide. Auf denen, zugegebenermaßen, nicht ansatzweise so viel Quellmaterial zum Datamining liegen wie auf den Servern Googles.

Dort indessen liegt genug. Und in Bälde wird vermutlich noch einiges hinzukommen, AdScape sei Dank.

  • 22 Kommentare zum Artikel
  • Wenn die Werbung ins Spiel passt, bin ich dem nicht abgeneigt sondern eher zugetan; gut gemacht ist es z.B. in Splinter-Cell 3, DTM3 und diversen Fußballspielen.

    BlueSpirit am 20.02.2007 16:35
  • Zitat: Zitat von Randomer @The Sicilian: Das Oblivion keinen Kopierschutz bzw. Safedisc beinhaltet ist mir auch neu Oblivion beeinhaltet keinen Kopierschutz, lediglich einen einfachen CD Check welcher das System nicht mit Treibern zukleistert. Dies hält nicht davon ab die CD zu kopieren oder ein Image davon zu erstellen. (Ist also kein Kopierschutz)

    The Sicilian am 20.02.2007 17:24
  • Ich denke, dass wird die zukunft der spiele sein. Wenn man überlegt welch riesen einfluß die werbung hat, und zukünftig immer mehr an bedeutung gewinnt, da möchte ich beinahe behaupten, dass die spiele in einigen jahren umsonst sind, und im gegenzug zugeballert mit werbung. Anreitz zum spieleprogrammieren bleibt. Desto besser das spiel, umsomehr zocken es, und umso höhert der anreiz für werbung. Passt imo alles gut zusammen und wird auch so ...

    gunknown am 20.02.2007 21:06
  • also wenn die Spieleindustrie unbedingt werbung machen wollen un das in spielen....von mir aus... aber dann nur mit einer deutlichen Preissenkung.... und mit deutlich meine ich mind. 50 %...

    Alex0202 am 20.02.2007 21:44
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