gulli: Google: Wie weit darf das Monopol gehen?

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24. April 2007

Google Wie weit darf das Monopol gehen?

Google ist ein Beispiel für eine vollkommene Erfolgsstory eines Unternehmens. Zwei junge Männer fingen mit einer Idee an, zogen eine Firma aus dem Nichts auf und alleine der Wert der Marke Google wuchs zu einem Wert von 66 Milliarden US-Dollar an, das sind umgerechnet rund 49 Mrd. Euro. Noch vor Coca-Cola ist dies heute die wertvollste Marke dieser Erde, wie jüngst die Marktforschungsgruppe Millward Brown publizierte. Aber auch kritische Stimmen sind in diesem Zusammenhang laut geworden. Wieviel darf man sich einverleiben, fragte jüngst der Journalist Steven Pearlstein in seinem Artikel der Washingon Post.

Google stieß den Rivalen Yahoo zur Seite, forderte mit Erfolg traditionelle Mediengiganten heraus und frustrierte das Management von Microsoft ganz erheblich. Die Herren aus Redmond hatten ihre Web-Strategie bis zum Durchbruch von Google für unbezwingbar gehalten und mussten sich von den jungen Herren eines Besseren belehren lassen. Grob unschöne Geschäftspraktiken kann man dem Unternehmen aber nicht nachsagen, trotzdem erreichte man im ersten Quartal 2007 satte 69% Zuwachs beim Gewinn und 63% bezogen auf den Umsatz. Yahoo indes musste zugeben, dass deren Gewinn in der gleichen Zeitspanne um 11% geschrumpft war.

Zu Land, zu Wasser und in der Luft?

Aber jetzt ist es auch Zeit sich zu fragen, ob die Fortsetzung der Erfolgsstory alleine durch den Ankauf von noch mehr Konkurrenten wie DoubleClick und Firmen, die in ähnlichen Bereichen tätig sind, erlaubt werden sollte. Jüngst hatte man sich durch Joint Ventures die Zusammenarbeit mit dem "Clear Channel", einem gigantischen Radiosender gesichert. Google, Scroogle, Web, Suche, Monopol, Dominanz, Markt, InternetEbenfalls kürzlich wurde die Kooperation mit der "EchoStar Communications Corporation" bekannt gegeben. Sie ist das Mutterunternehmen des "DISH Network". Man betreibt im All diverse Satelliten zwecks Fernsehübertragung. Was wird man als nächstes aufkaufen?


Wo kann man sich überhaupt noch bewegen, ohne diesem Unternehmen, seinen Produkten oder den Partnern über den Weg zu laufen? E-Mails holt man sich bei Gmail, die Videos werden bei der Tochter YouTube gehostet, die Werbung läuft über das eigene Adsense Programm. Der Clear Channel sorgt dann zu guter Letzt für die Herrschaft in der Luft und EchoStar dementsprechend im All für eine ständige Präsenz des Marktriesen. Was kommt danach?

Heute werden Gerüchte laut, Google plant ein eigenes mobiles Endgerät, man will den Smartphone-Markt erobern. Die Bestätigung seitens des Unternehmens bleibt noch aus. Aber laut Zuliefererfirmen des taiwanesischen Handy- und Smartphone-Herstellers HTC wurde angeblich bereits mit der Herstellung des eigenen Google-Smartphones begonnen. Der genaue Name des Gerätes ist aber noch unbekannt.

Der Journalist der Washington Post fragt völlig zurecht danach, ob nicht endgültig der Zeitpunkt gekommen ist, wo man mit Google wie Google, Scroogle, Iraque, USA, Web, Suche, Monopol, Dominanz, Markt, Internetdamals mit Microsoft verfahren sollte? Staatliche Eingriffe sind immer kritisch zu betrachten, aber macht es nicht andererseits Sinn, endlich dem endlosen sich Einverleiben Halt zu gebieten? Microsoft wurde es damals untersagt aufkommende Rivalen zu zerschmettern. Wie aber könnte ein Konkurrent es heutzutage schaffen, gegen diese Übermacht vorzugehen? Und nicht nur Wirtschaftswissenschaftler wissen, wie wichtig eine freie Marktwirtschaft ist.

Denn nur dort wo es Konkurrenz gibt, bestimmen Angebot und Nachfrage und nicht die Firmenleitung eines Monopolisten über den Preis. Nur dort wird das Geschäft belebt und die Preise sinken.

  • 22 Kommentare zum Artikel
  • Google macht halt haargenau Geschäfte mit Leuten die sie mit Sicherheit nicht benennen würden! Mit solchen Leuten wie den beiden Abzockbrüdern von den heute.de Seiten. Das ist typisch für solche Unternehmen. Google geht dort hin wo das Geld ist. Wo Geld ist ist Korruption! Alles klar?!

    tina2904 am 28.04.2007 08:50
  • PS: Was das denn da über mir? Habt ihr schon mal was von Gross und Kleinschreibung gehört? Solche Texte wie eure tut sich keine normaler Mensch an voll die Kinderkacke seit ihr behindert oder geistig unterbemittelt oder wollt ihr damit Stress erzeugen oder irgendwen verwirren? Das ist Bullshit gewöhnt euch deutsche Rechtsschreibung an oder verpisst euch ihr Missgeburten.

    tina2904 am 28.04.2007 08:54
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  • Zitat: Zitat von zeroxor Ich rate mal dein Alter... - 12 ? richtig! Gewöhn du dir mal lieber einen besseren Umgangston an... hoffe du wirst gesperrt.. nenenee - gibt sich immer noch als wer anderes aus Also wenn du das auf dem Bild bist, isses kein wunder wie du schreibst, du minderbemitteltes Stück.. PS:Für das Rechtschreib-Genie "Tina2904" -> www.seitseid.de und das Wort "unterbemittelt" ...

    Wandang am 29.04.2007 03:51
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