|
17. Mai 2006
Google verklagt Google Suggest empfiehlt CracksServersCheck reicht heute Klage gegen Google ein. Der Vorwurf: die "Google Suggest" - Funktion empfiehlt gelegentlich auch das Cracken von Software. Die automatische Suchergänzung zeigt zu einem Suchbegriff häufig eingegebene Suchbegriffe anderer User an - unter anderem auch "Crack", "Serial" oder "Keygen". Google beruft sich auf die automatische Auswertung des Userverhaltens. Serverscheck, Hersteller von Monitoring-Software, forderten im Vorfeld Google mehrfach dazu auf, automatische Ergänzungen de Suchbegriffe ihrer Suggest-Funktion bei der Eingabe von "Serverscheck" zu unterbinden, dem kam Google nicht nach. Mit ihrer Suggest-Funktion würde damit Google Cracks für die Software quasi empfehlen. In der Tat ist die erste Ergänzung zum eingegebenen Suchbegriff "Serverscheck" bei Googles Suggest-Beta Crack, noch bevor der User auch nur einen weiteren Buchstaben nach dem Firmennamen eingegeben hat. "Wir bedauern, dass Google der einfachen Forderung von ServersCheck nicht nachkommen kann und dass wir dadurch gezwungen werden, die Beendigung dieser Praktiken durch das Gericht anordnen lassen müssen", so CEO Maarten Van Laere von ServersCheck. Womit das belgische Unternehmen keine schlechten Karten haben dürfte, wenngleich einmal mehr Begriffe und keine Taten zum Ziel juristischer Maßnahmen werden. Ebensowenig, wie man eine Speisekarte essen kann, ermöglichen reine Suchbegriffe das Freischalten einer Software. Google könnte eine vorausgegangene Filtermaßnahme der Suggest-Funktion zum Verhängnis werden: typische Porno-Schlüsselbegriffe ergänzt die Suggestfunktion nämlich nicht. Zu "Hilton" empfiehlt die Ergänzung keusch die Hotels, und auch zu Jeanna Jameson finden sich allenfalls Movies oder gar Ringtones. Das dritte X bei Eingabe eines zusätzlichen "XX" ergänzt Google nicht, und auch, womit das Schlüsselwort "por" möglicherweise ergänzt werden könnte, ist dem Suchmaschinenriesen offenbar unbekannt. Trackbacks
|