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02. August 2008
Google und die Privatsphäre Organisation veröffentlicht Datensammlung über Suchmaschinen-GründerGoogle Maps, Earth und Street View machen Spaß. Ohne großen Aufwand kann man virtuell an jeden Punkt der Erde reisen, sich die Gegend anschauen und einen Eindruck von Land und Leuten machen. Datenschützern ist das überall und für jeden verfügbare Kartenmaterial jedoch ein Dorn im Auge. Denn auch für die Planung von Einbrüchen und Anschlägen kann das Material benutzt werden. Als Beweis dafür, dass das Vorhandensein dieser Daten durchaus unangenehm sein kann, haben Datenschutz-Aktivisten jetzt eine umfassende Datensammlung über Google-Gründer Larry Pages Leben erstellt - basierend auf Daten von Google selbst. Die Kritik war laut, als Google kürzlich vor Gericht behauptete, dass aufgrund von moderner Satellitentechnologie Privatsphäre faktisch nicht mehr existiere. Denn nicht zuletzt der Suchmaschinentitan trägt seinen Teil dazu bei.
Ken Boehm, Leiter der NLPC, sagte gegenüber der BBC: "Vielleicht gibt es in Googles Welt keine Privatsphäre. Aber in der realen Welt besitzt individuelle Privatsphäre eine fundamentale Wichtigkeit und wird jeden Tag ein kleines Stückchen mehr von Firmen wie Google untergraben." Sicherlich ist die Aktion kein feiner Zug. Es kann aber nicht schaden, mit Aktionen wie dieser oder Wolfgang Schäubles veröffentlichtem Fingerabdruck den Datensammlern dieser Welt hin und wieder einmal den Spiegel vor die Nase zu halten. (fraencko) Verwandte News
Trackbacks
Ich hab ja keine Ahnung davon, was für merkwürdige GoogleEarth Versionen einige hier haben, aber Grundrisse bekomme ich damit nicht. Würde mich auch wundern, denn dafür sind sicherlich nicht die benötigten Techniken in Googles Hand. Zitat: […] findet bei Google und in irgendwelchen sozialen Netzwerken etwas über die familiäre und Jobsituation des Besitzers heraus […] Wozu diese Person(en) schon etwas mehr ... Schattenspieler am 03.08.2008 12:51
@fraencko: mal abgesehen, dass die meisten einbrüche im affekt geschehen. ich würde bei einer planung desselbigen einen kollegen anheuern, welcher die gegend mit eigenen augen inspiziert. am besten noch ne ganze familie, welche ja nicht auffällt. aber gut. wenn man glück hat, kann man dem google material vertrauen... wenn man pech hat, kann es sein, dass die wachen sich plötzlich vermehrt haben und andere patroullienwege ablaufen, die eh ... Wandang am 03.08.2008 14:31
Eben, spätestens wenn User absichtlich falsche Angaben machen, lässt sich mit einem solchen Profil nicht viel anfangen. Es sei denn, die Freunde wären nicht so vorsichtig gewesen. Dann könnte man über Querverbindungen deine Angaben u.U. trotzdem füllen. Aber man einfach nicht davon ausgehen, daß die Informationen ausm Netz per se richti sind. Man muss sie durch mehrere Quellen verifizieren, was wieder Mehraufwand bedeutet. Da stellt ich doch ... Schattenspieler am 03.08.2008 17:23
geile Aktion! Aber warum sind die Strassennamen geschwärzt? ggecko am 05.08.2008 02:17
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