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29. Oktober 2008
Google Online-Bibliothek wird weiter ausgebautIn dem mehrjährigen Rechtsstreit zwischen US-amerikanischen Autoren und Verlagen gegen das Online-Bibliothek-Vorhaben von Google scheint man nun zu einer Einigung gekommen zu sein. Durch die nun erschlossene Urheberrechtsvereinbarung sollen Millionen weitere Bücher in die Sammlung des Datengiganten aufgenommen werden. Da Google den Dienst bisher nicht autorisiert angeboten hat, soll das Unternehmen nun mit einer Nachzahlung von mindestens 40 Millionen US-Dollar rechnen müssen. Aktuell vermarktet Google rund sieben Millionen digitalisierte Bücher im Internet. Für alle Besucher aus dem deutschsprachigen Raum wird der Dienst in dieser Form bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen. Der Internetdienstleister vermarktet nun exklusive Digitalversionen sämtlicher Bücher, die bis zum Oktober dieses Jahres veröffentlicht wurden. Offiziell muss dieser Beschluss noch vom Bezirksgericht des Southern District of New York abgesegnet werden. Ist dies erst einmal vollbracht, so stehen dem künftigen Bücherkraken bei seinem Vorhaben auch in juristischer Hinsicht keine weiteren Hürden mehr im Weg. Besonders viele Anwender dürfte das Angebot von sieben Millionen lange nur in Bibliotheken verfügbaren Werken freuen. Dank des gefallenen Entschlusses darf das kalifornische Unternehmen nun auch komplette Bücher gegen Bezahlung im Web anbieten. Jedem Interessenten soll aber in jedem Fall eine unverbindliche Vorschau von 20 Prozent des Inhalts gebilligt werden. Somit würden auch nicht mehr vertriebene Bücher, deren Copyright-Bestimmungen aber noch gültig sind, wieder verfügbar gemacht werden. Bislang war die Nutzung und die Bereitstellung vonseiten der Rechteinhaber her nicht genehmigt worden. Einigen unbestätigten Meldungen zufolge muss Google daher mit einer Nachzahlung von mindestens 40 Millionen US-Dollar rechnen. Die späteren Einnahmen des Dienstes (via ajc.com, thx!) Verwandte News
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Zitat: soll das Unternehmen nun mit einer Nachzahlung von mindestens 40 Millionen US-Dollar rechnen müssen Falsch... Zitat heise.de Google hat sich zur Zahlung von 125 Millionen US-Dollar bereit erklärt. Und weiter heißt es bei heise.de und anderen Quellen... Zitat: Mit dem Geld soll ein "Buchrechte-Register" erstellt werden. Außerdem sollen damit Forderungen und Verfahrenskosten der Kläger ... soricsoon am 29.10.2008 21:04
Zitat: Zitat von soricsoon [...]Diese sollen selbst entscheiden können, ob sie darin aufgenommen werden wollen oder nicht. Na immerhin. Dann kann ich erstmal an meinem Büchlein weiterschreiben, ohne in der Angst leben zu müssen, das Google das irgendwann in ihrer Book Search veröffentlicht... Jerar am 30.10.2008 15:44
Zitat: Zitat von Jerar Na immerhin. Dann kann ich erstmal an meinem Büchlein weiterschreiben, ohne in der Angst leben zu müssen, das Google das irgendwann in ihrer Book Search veröffentlicht... Was wirds denn ? Vllt. kennts Google ja bereits gS- am 30.10.2008 16:09
Zitat: Zitat von Jerar Na immerhin. Dann kann ich erstmal an meinem Büchlein weiterschreiben, ohne in der Angst leben zu müssen, das Google das irgendwann in ihrer Book Search veröffentlicht... Paranoia in ihrer schönsten Form... "Waaah! Google hat meine Webseite in den Index aufgenommen! Das ist gegen meinen Datenschutz!" Jaja, das bööööööööse Google... kloschuessel am 30.10.2008 16:19
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