Unternehmen ab einer gewissen Größe neigen laut Google-CEO Eric Schmidt gegen den Willen ihrer Nutzer dazu, ihr Monopol auszunutzen. Google hingegen wolle seinen Usern die leichte Möglichkeit zum Wechsel geben, falls sich diese für ein anderes Angebot entscheiden. Ihre Daten sollen sie leicht transferieren können.
"Je mehr wir beispielsweise User ihre Daten bewegen lassen, niemals die Daten eines Endnutzers einsperren, sie umziehen lassen, wenn sie uns nicht mögen, desto besser."
Mit seinen Sätzen auf der Web2.0-Konferenz in San Fransisco wird Schmidt jedoch nur die Daten gemeint haben, die der User bei Googles webbasierten Servicediensten selbst erzeugt - beispielsweise Textdokumente, die mit der Online-Textverarbeitung Writely erstellt wurden. Es fällt schwerer, sich vorzustellen, dass ein User auch seine Search History zu Yahoo umziehen kann, wenn er dies denn will.
Das Prinzip der Datenportabilität solle sich auch bei den Konkurrenten Googles durchsetzen, wünscht sich Schmidt. Doch geschehen wird dies wohl eher im Stil von Copy/Paste: die Daten sind nicht weg. Sie sind nur woanders noch einmal.
| 4 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Greg5000 am 10.11.2006 21:04:25: |
Lucas9991 am 11.11.2006 00:37:52: |
-RP- am 12.11.2006 15:25:24: |