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24. Oktober 2007
Google Linkverkauf für Pagerank wird abgestraftZahlreiche bei Google hoch gerankte Sites haben sich mit dem Verkaufen von Textlinks ein gutes Zubrot verdient: Viele Sites sind gerne bereit, für einen Link einer Seite mit hohem Pagerank zu zahlen. Das ist den Linkverkäufern nun zum Verhängnis geworden - teilweise drastisch strafte Google populäre Seiten wie zeit.de, golem.de oder der Washington Post ab. Ein Mechanismus, den zahlreiche Seiten zum Erzielen von durchaus sehenswerten Einkünften genutzt haben. Eine Seite mit hohem Pagerank verkauft Links auf der Startseite und gibt somit anderen Seitenbetreiber, sich einen hohen PR zu kaufen. Da Google jedoch Links nach Relevanz gewichtet haben will und nicht nach der Finanzstärke der Zielseiten, wurden heute Nacht offenbar drastische Maßnahmen eingeleitet. Linkverkaufende Seiten wurden www.zeit.de: 7 auf 5 Und so kommt es, dass PR-Institutionen wie zeit.de von 7 auf 5 abfielen, ebenso Engadget, Forbes oder die Telepolis unter heise.de/tp. Und in der Internetwelt macht sich leichte Panik breit: zahlreiche Seitenbetreiber und A-Blogger haben schleunigst ihre Linkverkäufer angeschrieben und Paid-Links storniert. Womit Google in einem kompletten Geschäftsfeld massiv aufräumt und möglicherweise dem einen oder anderen Unternehmen das Genick bricht: viele der abgestraften Seiten sind durch Linkbörsen wie text-link-ads.com, linklift.de oder trigami gepusht worden. Ärgerlicher noch für die Linkseller: Google hatte das
(Paid Links: Mit Googleads verdient Google trotz der Abstrafung immer noch an bezahlten Links) Wobei Googles Vorgehen immer noch recht halbherzig ist - viele bekannte Linkverkäufer sind von der Maßnahme (noch?) nicht betroffen. Dennoch dürfte wieder ein wenig mehr Ausgewogenheit in die Google-Rankings kommen: Inhaltliche Relevanz gilt nun wieder ein wenig mehr in der Linkwelt. Ab heute bzw. morgen - denn der PR-Update ist Teil einer der seltenen, umfassenden Updates bei Google, die nur alle 3-6 Monate stattfinden. Noch nicht alle Rechenzentren Googles sind auf dem neuesten Stand, entsprechend kann es bis zur endgültigen Synchronisation noch zu unterschiedlichen Ergebnissen bei der PR-Abfrage kommen. Inwieweit diese Pagerank-Updates reinen Unterhaltungszwecken dienen oder auch konkrete Änderungen in den Rankings folgen werden, ist noch nicht klar. Ein eindeutiges Warnsignal an die Linkverkäufer ist es allemal. gulli.com erfreut sich konsequenterweise seinem PR6 - es zeigt sich, dass man natürlich gewachsene Reputation vielleicht doch besser nicht meistbietend veräußern sollte. Trackbacks
Zitat: Zitat von antiMahn Weil eben durch den von Google erzeugten PR einer Seite, diese Seite plötzlich einen Geldwert enthielt und somit zu einem veräußerbaren Produkt wurde. So rum ist mir das schon klar. Aber was haben die Linkverkäufer bitte für das PR-System getan? Greg5000 am 25.10.2007 23:38
Früher oder später wird google eh das Monopol zwangsweise entzogen Die sollten mal die ganzen Preissuchmaschinen, Reise-Spammer (man findet ja nichtmal mehr die Homepages von Hotels wenn man nur den Namen hat) & co rauswerfen aber werden sie nicht tun weil ihnen schlechte Suchergebnisse mehr Seitenabrufe und mehr Clicks auf Adwords bringen t3st am 31.10.2007 10:33
Zitat: Zitat von t3st Früher oder später wird google eh das Monopol zwangsweise entzogen Mit welchem Hintergrund? Amerika hat kein Kartellamt, das Wert darauf legt. In Deutschland hätte Google niemals zu solch einer Präsenz kommen können, weil sie eine Monopol-Stellung innehaben. Aber in Amerika? Kein Problem... Toronto am 31.10.2007 11:16
als at&t irgendwann in den usa zu gross war, vielleicht hiessen sie da noch bell oder so, da wurden die auch zerschlagen... t3st am 31.10.2007 12:02
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