gullinews am Sonntag, 21.12.2008 15:15 Uhr (Rating: 


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Der Haken ist per default automatisch aktiviert, und ihn bezeichnet die Einladung (sinngemäß übersetzt) "Füge Chrome, einen neuen Webbrowser für Windows, hinzu."
Es ist hinterhältig, für den Nutzer eine Vorauswahl zu treffen, welcher dieser nicht unbedingt beabsichtigt. Will Google so seinen Browser durchsetzen? Mit dem Kopf durch die Wand zu einem Download-Schlager machen? Vertrauen gewinnt der Brother G damit nicht, wenn die Neugier unbescholtener Nutzer ausgenutzt wird, um einen Browser zu vermarkten, der nicht ganz unbestritten ist.
Schon letzte Woche erschien Chrome an erster Stelle im Google Pack, während Firefox inklusive Toolbar auf den vorletzten Platz vor Skype verbannt wurde, welch Zufall!
Es bleibt fraglich, ob Google damit den Marktanteil steigern kann, aber eines steht eindeutig fest: Google steht da, als eine Firma die immer mehr will, aber die Menschen nicht immer mit normalen Mitteln überzeugen kann. Eine Firma, die Anwendern ein Produkt unterjubelt, die nicht genügend aufpassen und stets auf 'Weiter' klicken.
Auch Apple fuhr eine Zeit lang diese Strategie bei den Windows-Nutzern: Wer die neue iTunes-Version heruntergeladen hat, bekam automatisch ein Häkchen bei Safari für Windows mitgesetzt. Aufgrund massiver Kritik wurde diese Vorauswahl damals deaktiviert. (rbrueckner)
| 14 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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milky am 21.12.2008 19:51:11: |
Ihrgendwehr am 22.12.2008 09:47:56: |
Feuchtbeule am 03.02.2009 11:14:17: |