GNI: Amnesty International kritisiert Selbstverpflichtung von Unternehmen als "zu schwach"

gullinews am Sonntag, 02.11.2008 02:16 Uhr

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Die Global Network Initiative (GNI), in der sich, wie Gulli bereits berichtete, Firmen wie Yahoo, Google und Microsoft selbst verpflichten, bestimmte Verhaltensregeln im Umgang mit repressiven Staaten einzuhalten, ist offenbar alles andere als unumstritten. Kritik kam nun offenbar unter anderem von Amnesty International, einer der größten und einflussreichsten Menschenrechtsorganisationen überhaupt.

Während andere namhafte Menschenrechtsgruppen wie Human Rights Watch, Human Rights in China, Human Rights First und das Committee to Protect Journalists die GNI unterstützen, nahm Amnesty zwar zunächst an einigen Gesprächen teil, beschloss dann aber nach Ansicht eines im August veröffentlichten Entwurfes der Grundsätze der Initiative, die GNI nicht zu unterstützen. Grund dafür: Amnesty sind die Ziele und Richtlinien der Kampagne nicht weitreichend und konsequent genug.

"Nach eingehender Betrachtung dieser Dokumente ist Amnesty International zu dem Schluss gekommen, dass diese - obwohl sie einen gewissen Fortschritt in der Berücksichtigung die Menschenrechte betreffender Bedenken sind - noch nicht stark genug sind, um Amnesty International zu erlauben, ihnen seine Unterstützung auszusprechen," heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. Die Dokumente hätten trotz zweijähriger Planungsphase "Schwächen" und würden "nicht alle Probleme ansprechen".

Auch andere Gruppen wie die World Organisation for Human Rights USA schlossen sich der Kritik von Amnesty International an. So bleibt abzuwarten, wie der Erfolg der GNI letzten Endes in der Praxis sein wird und wer recht behält - ob es besser ist, konsequentere Forderungen zu stellen, oder auf Kompromisse zu setzen. (Annika Kremer)

(via Guardian, thx)

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gullinews am 02.11.2008 02:14:52:
Die Global Network Initiative (GNI), in der sich, wie Gulli bereits berichtete, Firmen wie Yahoo, Google und Microsoft selbst verpflichten, bestimmte Verhaltensregeln im Umgang mit repressiven Staaten einzuhalten, ist offenbar alles andere als unumstritten. Kritik kam nun offenbar unter anderem v...

 

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