gullinews am Donnerstag, 08.03.2007 21:45 Uhr
Gerade beim weit verbreiteten Betriebssystem Windows sind Updates für die Systemstabilität unabdingbar. Doch schöpft Microsoft selbst beim Stopfen der eigenen Sicherheitslöcher Nutzerdaten ab, berichtet ein Microsoft-Entwickler unter dem Decknamen alexkoc. Sicher sei zumindest das Senden eines Statusberichts nach dem Update, das Erfolg oder Misserfolg der Installation enthält.
Beim genauen Lesen der seitenlangen Lizenzbedingungen werden durch einen simplen Klick Microsoft sehr weitreichende Freiheiten bei der Verwendung der eigenen Daten zugesichert. So kann Windows unbeobachtet Computerhersteller, Windowsversion, installierte Software, Region und Sprache, eine einmalige Identifikationsnummer, Produktschlüssel und BIOS-Informationen in kleinen Paketen geschnürt ins weite Internet zu den Microsoft-Servern senden. Alles sei vom Nutzer bestätigt und bewilligt, erklärt der Entwickler alexkoc das Vorgehen.
Natürlich verwende Microsoft die erhaltenen Daten zu keiner Nutzeridentifikation oder gar anderen Zwecken. Falls es sich um eine legal erworbene Windows-Version handle, würden sofort alle Daten gelöscht; nur bei Verdacht auf Softwarepiraterie speichere man die Daten, beteuerte der anonyme Entwickler im Blog.
| 13 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Fonsis am 09.03.2007 08:26:10: |
Inkognito am 09.03.2007 14:54:04: |
fabdn am 09.03.2007 16:21:15: |