Die RIAA plant zukünftig an den Universitäten der USA ein selbst produziertes Aufklärungsvideo über Copyright und das illegale Downloaden von Musik zu verteilen. Laut RIAA haben angeblich bereits dreihundertfünfzig Unis ihr Interesse daran angemeldet.
Selbst anerkannte Institutionen, wie die Consumer Electronics Association and Public Knowledge haben öffentlich Kritik an diesem Video geübt. Den Studenten wird gezeigt, was bezogen auf den Musiktausch innerhalb und außerhalb des Internets erlaubt und was verboten ist. Genauer gesagt, was die RIAA unabhängig von der tatsächlichen Gesetzeslage in ihren Augen für erlaubt bzw. für verboten erachtet. Nach der Erläuterung, mit welchen Strafen man als Schwarzkopierer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten rechnen muss, wird ausgesagt:
"Erst wird uns gesagt, wir sollen unsere Rechte nicht durchsetzen. Dann wird uns gesagt, unsere Aufklärungsarbeit wäre auch falsch. Wir werden es nicht akzeptieren, nichts tun zu dürfen. (...) Wir werden weiterhin Studenten dazu engagieren, kritisch über diese Dinge nachzudenken".
Das Verhalten der RIAA ist keine Ausnahmeerscheinung, es scheint der üblichen Praxis dieses Verbandes zu entsprechen. Die Strategie ist vielschichtig. Man legt sich offen mit Firmen an, die in irgendeiner Weise Einfluss auf das Verhalten der Konsumenten haben könnten, wie z. B. Hersteller von CD-Rohlingen. Weiterhin prozessiert man in aggressiver Manier gegen Filesharer und dann am Ende der Fahnenstange füttert man die nächste Generation von Akademikern mit Fehlinformationen.
Es wäre vermessen, aber nicht völlig abstrus zu behaupten, die RIAA will zwar dem Volk zeigen, wie die Gesetzeslage aussieht. Wenn es aber um sie selbst geht, legt man sich fein säuberlich die Paragrafen so zurecht, wie es einem zum Vorteil gereicht. Wer anderen strafrechtlich droht und diese verfolgt, für den sollte die korrekte Darstellung der Rechtslage die höchste Bürgerpflicht sein.
Naja, nach dem Debakel um Cayptain Copyright hat mich *die* Reaktion nun echt ueberrascht. Mir ist auch klar, das wir es hier mit Akteuren zu tun haben, die nicht mal aus den eigenenn, geschweige denn aus den Fehlern anderer lernen, aber grade Leute, die solche Netzkampagnen planen uind auch nur ein *bisschen* Ahnung von Kampagnen haben, sollten das doch in der Zwischenzeit gerafft haben...
Würd mich mal interessieren, inwieweit die RIAA auf Akzeptanz in der breiten Masse stößt, b.z.w. ob die überhaupt noch jemand für voll nimmt, von den Klagen mal abgesehen. Edit: Beziehe mich hierbei auf die USA, den (leider) Vorreiter in politischer Gestaltung aller Lebensbereiche.
Zitat: Zitat von kuxxx Würd mich mal interessieren, inwieweit die RIAA auf Akzeptanz in der breiten Masse stößt, b.z.w. ob die überhaupt noch jemand für voll nimmt, von den Klagen mal abgesehen. Edit: Beziehe mich hierbei auf die USA, den (leider) Vorreiter in politischer Gestaltung aller Lebensbereiche. die USA ist vorreiter für verdummung der menschheit, wenn man sihc diverse urteile mal ...
Malzeit, die RIAA sind Scwachköpfe so wie die IFPI man sollte diese für ihre Lügen,Verdummung in den Ar-sch tretten.Sind genauso so Schwachköpfe wie die Scientology !!,weil mit diesen stelle ich se gleich !! grüsse amondaro