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13. Juli 2006
Gehirnchirurgie und Technologie Chip in Gehirn eines Querschnittsgelähmten implantiertAmerikanischen Neuroforschern ist jetzt gelungen, was bis dato als Science-Fiction galt. Dem Team rund um den Wissenschaftler John Donoghue ist es gelungen, einen Chip samt Elektroden operativ in das Gehirn eines Patienten zu implantieren. Durch ein Loch in der Schädeldecke ist dieser Chip mit einem Computer verbunden. Was den Probanden wiederum in die Lage versetzt, mittels Gedanken einen Cursor auf einem Bildschirm zu bewegen, eine Email seines Clients zu öffnen oder die Balken des Spiels Pong zu steuern.
Bei der sanfteren Methode werden ohne operativen Eingriff, vergleichbar zum EEG, spezielle Elektroden auf der Kopfhaut verteilt. Diese messen dann von außen die elektrische Aktivität des Gehirns. Der Wissenschaftler Pfurtscheller vergleicht im Technology Review beide Methoden: "Die (Forschungsgruppe, die den Chip implantiert) haben ein sehr gutes Signal und können viel damit machen. Etwas Besseres gibt es nicht." Nicht nur aus diesem Grund sollte man das komplette Verfahren sehr kritisch betrachten. Denn Hand aufs Herz, wer als Behinderter die Möglichkeit in Aussicht gestellt bekommt, durch das Implantat des Chips seine Lebensqualität wiederherzustellen, wird wahrscheinlich nicht allzu viele Fragen stellen. Wer über den Tellerrand schauen und in eine für uns mögliche Zukunft sehen möchte, dem empfehlen wir das geradezu prophetische Lied der Gruppe Broke Gringos. Als Schmankerl hier ein Auszug des Textes:
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