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12. Dezember 2006

Gary McKinnon Vorletzte Chance vor Auslieferung des NASA-Hackers an die USA

Noch bis Februar 2007 wird der "Nasa-Hacker" Gary McKinnon sicher in Großbritannien bleiben können. Eine zweite Berufungsverhandlung wurde auf den 13. Februar angesetzt, in der seine Auslieferung an die USA nochmals verhandelt wird. McKinnon wurde für das Hacken zahlreicher Netzwerke des US-Militärs und der Nasa angeklagt, die USA fordern seine Auslieferung.

McKinnon drang 2005 in die US-Netzwerke ein, angeblich, um geheime Technologieprojekte und Hinweise auf Alien-Kontakte des US-Militärs zu finden. Einen Schaden von 700.000 Dollar hat er nach US-Angaben angerichtet, ein Angriff auf Rechner einer Marinebasis hätte kurz nach den Terroranschlägen des 11. September stattgefunden und den Einsatz notwendiger Systeme verhindert. Seit seiner Festnahme fordern die USA seine Auslieferung.

Vergangenen Juli wurde McKinnons erster Berufung nicht stattgegeben, der Hacker könne nach Ansicht des Gerichts ausgeliefert werden. McKinnon befürchtet, in den USA als Terrorist eingestuft zu werden. In Großbritannien drohen ihm dagegen maximal 5 Jahre Haft.

Seine vorletzte Chance: eine erneute Berufung wurde zugelassen. Für diese wurde nun der Termin festgesetzt. Scheitert McKinnon im Februar, besteht seine letzte Möglichkeit zur Verhinderung seiner Auslieferung darin, das britische Oberhaus anzurufen.

"Ich habe wenig Glauben daran, dass diese Regierung unabhängig [von den USA] agiert", so der pessimistische Hacker. Unter dem Auslieferungsabkommen mit den USA seien bereits drei Personen von Großbritannien ausgeliefert worden, die laut McKinnon eine bessere Lobby als er hatten. Bitteres Detail zum Schluss: Die USA haben das Abkommen noch nicht ratifiziert - bislang können zwar Briten an die USA ausgeliefert werden, der umgekehrte Fall ist nicht möglich.

  • ich frag mich warum die usa es so kompliziert machen, schickt doch einfach die cia. ich meine hier in deutschland holt die die leute doch auch ohne große probleme von der straße, kein papierkram, keine öffentlichkeit, keine läßtigen gesetze, verhandlungen oder diese dummen grundrechte. und wenn es um den 11. sep. geht sollte man den penner verknacken der den größten mist gebaut hat. ach ne geht ja nicht, der hockt im weissen ...

  • Der soll mal Iran um Asyl bieten.

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