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23. Oktober 2007

Gary McKinnon Pentagon-Hacker bekommt eine letzte Berufungsmöglichkeit

Grund zur Hoffnung bei Gary McKinnon: seit Jahren bemühen sich die USA um die Auslieferung des britischen Staatsbürgers. McKinnon brach 200 und 2001 in zahlreiche Netze des US-Militärs und der NASA ein, bisher wurden seine Widersprüche gegen die drohende Auslieferung alle abgelehnt.

Eine dreiköpfige Richterjury hat nun eine letzte Berufung McKinnons vor dem britischen Oberhaus zugelassen. Das House of Lords ist die letzte Instanz, welche die Auslieferung noch verhindern kann.

In Großbritannien ist McKinnon weiter draußen auf Kaution, in den USA droht dem Hacker jedoch eine jahrzehntelange Haftstrafe. McKinnon und sein Anwalt befürchten unter anderem, er könne als Terrorist behandelt und im schlimmsten Fall in Guantanamo eingesperrt werden. Dem haben US-Behörden widersprochen, McKinnons Anwalt sah die Versprechungen jedoch nicht als rechtsverbindlich an.

McKinnon hatte nach Angaben der USA Schäden in Höhe von über 700.000 Dollar verursacht. McKinnon selber beteuerte stets, er sei in Systeme eingebrochen, welche nicht oder erbärmlich schlecht abgesichert gewesen seien. Schaden habe er nie anrichten wollen, er hätte vielmehr nach Hinweisen auf geheime Alien-Unterlagen des US-Militärs gesucht.

McKinnons letzte Chance vor dem House of Lords wird für Anfang 2008 erwartet.

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