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31. Januar 2006
Gamer rufen zum Boykott des Starforce-DRM auf (Update)Viele Spiele installieren versteckten IDE-Treiber mit Auf zahlreichen Spielen wird der Kopierschutz von StarForce eingesetzt, der sich als versteckter IDE-Treiber im System mitinstalliert - ohne dass der User darüber ausreichend informiert wird. Die Ursache für anschließende Hardwareprobleme würde anschließend oftmals nicht erkannt. Darüberhinaus stelle das DRM-System - wie bereits im Fall Sonys' DRM - eine bislang kaum kalkulierbare Sicherheitslücke dar. Der Aufklärung über diese Praxis hat sich Boycott Starforce verschrieben. Schwerwiegender sind die Sicherheitsbedenken, die der versteckte Gerätetreiber auslöst. Operierend auf Systemebene, schaffe er eine Möglichkeit, auf Userlevel laufendem Code Systemrechte einzuräumen. Die verbesserte Sicherheit, die Windows seit 2K durch die Trennung der Privilegien implementiert hat, können so wieder umgangen werden. Ob der Starforce-Treiber installiert ist, läßt sich über den Gerätemanager herausfinden: unter dem Menupunkt "Ansicht" müssen zunächst die "Ausgeblendeten Geräte" zur Ansicht ausgewählt werden, unter "Nicht-PnP-Treiber" tauchen dann bei vorhandener Installation drei StarForce-Treiber auf. Onlinesecurity bietet ein Removal Tool für die Starforce-Software an, anschließend können die damit ausgestatteten Titel nicht mehr abgespielt werden. Boycott Starforce hat einen Mirror eingerichtet. Update: die Verwendung der Begriffe "Anti-Copying-Malware" stieß bei Starforce offenbar sauer auf. Boingboing, die ebenfalls über die Boykottaktion berichteten, wurden gerichtliche Schritte angedroht: der Artikel sei eine Anhäufung von Gerüchten, Lügen, falschen Anschuldigungen und Beleidigungen, man werde einen Anwalt einschalten, da Boingboing gegen ungefähr elf international gültige Gesetze verstoßen habe. Boingboing subsummiert das Ganze unter den Versuch, Kritik im Netz mit juristischen Schritten mundtot zu machen und leitete die Drohung an Chillingeffects weiter. Verwandte News
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