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11. Juni 2007

G8-Kontrollen Mordkopierer unter Terrorverdacht

Die Überschrift ist zu kurz gegriffen: ob Tomas Eriksson jemals unlizensierte Kopien angefertigt hat, ist nicht bekannt. Allein der Besitz eines T-Shirts der schwedischen Piratenorganisation Antipiratbyran reichte, um ihm die Einreise nach Deutschland zu verweigern.Eriksson wollte am alternativen G8-Gipfel teilnehmen.

Bei der Durchsuchung seines Gepäcks während einer Grenzkontrolle fanden Beamte das T-Shirt, auf dem das Logo der Aktion "Home Taping is killing Music" nachempfunden war. Das reichte aus, um Eriksson als eine "...Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die internationalen Beziehungen eines EU-Mitgliedstaats..." zu kategorisieren und ihn postwendend in die nächste Fähre zurück nach Schweden zu setzen.

Insgesamt wurden externer Link in neuem Fenster folgtlaut TP letzte Woche 67 Personen durch die Bundespolizei in Rostock an der Einreise gehindert werden. Man habe damit vermutlich "die Einreise gewaltbereiter Personen" verhindern können".

Die Lügen um die Zahl und Aggressivität angeblich gewaltbereiter Demonstranten feiern damit selbst nach den zahlreichen Enthüllungen über falsche Opferzahlen, durch ihr eigenes Tränengas "verletzte" Polizisten und Agents Provocateurs der Ermittler im "Schwarzen Block" fröhliche Urstände.

Solang jedenfalls ein T-Shirt einer mit Piraterie sympathisierenden, völlig legalen Organisation dazu ausreicht, um seinen Besitzer als "Gefahr für die innere Sicherheit" zu klassifizieren, ist an Terrorverdächtigen kein Mangel.

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