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23. Mai 2007
Freeze Frame wird wirklich Terrorverdächtiger stellt sein Leben onlineEin Mordverdächtiger filmt sich permanent, um immer ein Alibi zu haben: dies die Geschichte des empfehlenswerten Thrillers "Freeze Frame". "Hör nie auf, dich selbst zu filmen!", dies der abschließende Ratschlag der Selbstüberwachungs-Dystopie. 2004 erschien der Film, 2004 begann auch der Universitätsdozent Hasan Elahi damit, sein komplettes Leben permanent ins Netz zu stellen, weil er auf der FBI-Liste der Terrorverdächtigen gelandet ist. Der in Bangladesh geborene US-Bürger landete 2002 auf der Liste, als er irrtümlich für einen Sprengstoffkurier gehalten wurde. Von der Liste gestrichen wurde er jedoch nicht. Elahi gewöhnte sich an, vor jedem seiner Flüge das FBI zu benachrichtigen, um zu verhindern, als Terrorverdächtiger erneut festgesetzt zu werden. Website publiziert Elahi, was er tut, wo er ist, was er kauft - jede wache Stunde seines Lebens, über 20.000 Bilder in drei Jahren.
Die Überwacher machen Gebrauch von seinem Angebot: in seinen Logs verzeichnet Elahi Aufrufe auch vom Pentagon oder dem Verteidigungsministerium. Es sei "schon komisch, zu beobachten, wie die Regierung mich beobachtet", so Elahis Statement. Seine Hoffnung: dass irgendwann soviel private Daten ins Netz strömen, dass ihre Analyse unmöglich wird. Angesichts der Fortschritte in der automatisierten Analyse biometrischer Daten vermutlich eine trügerische Hoffnung. Trackbacks
Zitat: Zitat von Allemo Echt krank, dass wer einmal auf einer solchen Liste landet soweit eingeschränkt wird, dass er sich zu sowas genötigt fühlt. Vorallem wen man bedenkt wie leicht man versehentlich in so ne Liste kommt... Kontrollstaat wir kommen /signed Zitat: irrtümlich für einen Sprengstoffkurier gehalten wurde. Von der Liste gestrichen wurde er jedoch ... T#rall am 24.05.2007 06:26
Aber der Film "Freeze Frame" ist echt sehenswert _Agnostiker_ am 24.05.2007 10:37
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