gullinews am Mittwoch, 23.05.2007 16:16 Uhr
Der in Bangladesh geborene US-Bürger landete 2002 auf der Liste, als er irrtümlich für einen Sprengstoffkurier gehalten wurde. Von der Liste gestrichen wurde er jedoch nicht. Elahi gewöhnte sich an, vor jedem seiner Flüge das FBI zu benachrichtigen, um zu verhindern, als Terrorverdächtiger erneut festgesetzt zu werden.
Den Überwachungsmaßnahmen des FBI misstraute Elahi jedoch und stellte fest, dass er sich selber effektiver überwachen - und sich damit jederzeit ein Alibi verschaffen kann. Auf seiner Website publiziert Elahi, was er tut, wo er ist, was er kauft - jede wache Stunde seines Lebens, über 20.000 Bilder in drei Jahren.
Die Überwacher machen Gebrauch von seinem Angebot: in seinen Logs verzeichnet Elahi Aufrufe auch vom Pentagon oder dem Verteidigungsministerium. Es sei "schon komisch, zu beobachten, wie die Regierung mich beobachtet", so Elahis Statement.
Seine Hoffnung: dass irgendwann soviel private Daten ins Netz strömen, dass ihre Analyse unmöglich wird. Angesichts der Fortschritte in der automatisierten Analyse biometrischer Daten vermutlich eine trügerische Hoffnung.
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Allemo am 23.05.2007 22:35:52: |
T#rall am 24.05.2007 06:26:58: |
_Agnostiker_ am 24.05.2007 10:37:45: |