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07. März 2007
Frankreich Polizeigewalt filmen verbotenDas Filmen von Gewalttaten oder die Verbreitung der Videos durch Privatpersonen ist in Frankreich verboten worden. Nur professionelle Journalisten sind dazu berechtigt, beispielsweise Fälle von Polizeigewalt oder gewalttätiger Ausschreitungen per Video aufzuzeichnen oder ins Netz zu stellen. Das nun zugelassene Gesetz wendet sich dem Parlament nach gegen "Happy Slapping": Gewalttätigkeiten vor allem unter Jugendlichen, die typischerweise mit der Handykamera aufgenommen und anschließend verbreitet werden. Aus demselben Grund wurden beispielsweise in Griechenland Handys an Schulen verboten. Cohet hält die Kriminalisierung der Bürgerjournalisten nicht für ein Versehen, sondern einen bewussten Akt der Regierung, welche die Verbreitung von Informationen via Internet stärker kontrollieren will. Dazu passt, dass ein Zertifizierungssystem angekündigt wurde, über das sich Websites, Blogger, Handy-Netzbetreiber und ISPs als "von der Regierung anerkannte Informationsquellen" zertifizieren lassen können, wenn sie sich bestimmten Regeln unterwerfen. Verwandte News
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