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23. Februar 2006
Firefox sabotiert UK-PiraterieverfolgungVerkauf von Installations-CD verwirrt die Behörden Dass Installations-CDs des freien Firefox-Browsers verkauft werden können, hatte in Großbritannien für Verwirrung beim Trading Standards Department geführt: als man in einer Firma auf zum Verkauf bestimmte Installations-CDs des freien Firefox-Browsers stieß, wurde glücklicherweise die Mozilla Foundation kontaktiert, bevor rechtliche Schritte in die Wege geleitet wurden. Die Reaktion der Sachbearbeiterin: "Ich kann es nicht glauben, dass Ihr Unternehmen anderen erlaubt, Geld mit einem Produkt zu verdienen, welches Sie kostenlos verteilen. Ist das tatsächlich der Fall?" und weiter, "Wenn Mozilla den Verkauf kopierter Versionen seiner Software erlaubt, macht dies die Durchsetzung von Anti-Pirateriegesetzen geradezu unmöglich, da es schwierig wird, Unternehmen grundsätzliche Ratschläge zu geben, was erlaubt und was verboten ist". So amüsant der Vorfall scheint: er zeigt einmal mehr auf, wie verschoben die Wahrnehmung auf die möglichen Verbreitungsmodelle von Software noch immer ist - und dass auch die Ermittler zum Teil noch nicht begriffen haben, dass freie Lizenzen Handlungsspielräume durchaus erweitern. Das Urteilsvermögen der Strafverfolger hat sich offenbar noch nicht auf die Vielfalt der heutigen Möglichkeiten der Softwaredistribution eingestellt. Wobei das Problem mit Sicherheit nicht in dieser Vielfalt besteht. Trackbacks
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