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11. Januar 2006
Filesharing verdoppelt seit Beginn der P2P-KlagenKriminalisierungskampagne verpufft wirkungslos Bereits im November zeichnete sich ab, dass die leichten Rückgänge der Filesharingzahlen im Herbst 2005 rein saisonbedingt waren: der Dezember bestätigt dieses Ergebnis nochmals. Rückblickend bleibt zu konstatieren: die Massenklagen der Industrie verpufften wirkungslos, mit 2005 geht das zweite Jahr der Filesharingklagen zu Ende. Fazit: Seit Beginn der Klagen haben sich die Filesharerzahlen mehr als verdoppelt. Noch deutlicher stieg die Zahl, betrachtet man alleine die USA: 2,9 Millionen gleichzeitig sharende Usern zu Beginn der Prozesse stehen deren 6,98 Dezember 2005 gegenüber: dies, obgleich der Löwenanteil der Verfahren in den USA eingeleitet wurden. Nach der absurden Logik der Industrie führt ja mehr Filesharing zu weniger Musikverkauf. Wendet man diese Logik in diesem Fall an, bleibt zu raten, die Prozesse einzustellen: denn offensichtlich führen demnach mehr Klagen zu mehr Filesharern. Wobei an dieser These durchaus etwas sein mag: ob die Prozesse und ihre Publicity erst dazu geführt haben, dass breite Bevölkerungsschichten überhaupt von den Downloadmöglichkeiten via P2P gehört und diese anschließend genutzt haben, wird durchaus kontrovers diskutiert. Verwandte News
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