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08. August 2005
Filesharing Juli 2005 bricht alle RekordeKriminalisierungskampagnen offenbar wirkungslos Bereits zu Beginn des Sommers zeichnete sich ab, dass die Kriminalisierungskampagnen gegen Filesharing wirkungslos verpuffen - das übliche Sommerloch bei den Nutzerzahlen blieb dieses Jahr aus. Auch wenn die IFPI kurz darauf verkündete, das alles sei gar nicht wahr, zeigte sich die Realität unbeeindruckt. Von Juni auf Juli sprang der Rekord gleichzeitiger Tauschbörsenuser nun um über eine halbe Million in die Höhe: von 8.888.436 auf 9.496.203. Nicht inbegriffen in den Messungen BigChampagnes, von denen Slyck berichtet, sind die Nutzer schwer überwachbarer Systeme wie dem Torrent. Slyck beruhigt indessen die Rechteverwerter: für beide Seiten sei die aktuelle Entwicklung höchst erfreulich. Wie schon aus Studien bekannt, führt Filesharing nicht zu einem Rückgang beim Kaufverhalten, im Gegenteil: gerade in den Tauschbörsen finden sich die fleißigsten Käufer von Musik. Entsprechend konnte auch der Online - Musikhandel steigende Verkaufszahlen und Gewinne verzeichnen. Alleine in Japan konnte der frisch gestartete iTunes - Shop binnen vier Tagen den millionsten verkauften Song verzeichnen. iTunes weltweit überschritt kürzlich die 500-Millionengrenze der verkauften Tracks, selbst Napster konnte mit seinem Angebot immerhin Kundenstamm und Einkünfte steigern. An sich ein Grund für beide Seiten, sich ein wenig zu entspannen. Und mit etwas weniger DRM könnten vielleicht sogar auf einfache Weise noch weitere Potentiale des Online-Musikmarkts erschlossen werden. Verwandte News
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