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13. Juni 2008

Filesharing BitSpirit 3.3.2.230 veröffentlicht

Kürzlich ist die neueste Version des weniger bekannten Peer-To-Peer-Tools BitSpirit erschienen, der kleine aber feine BitTorrent Client wurde in unserer Redaktion einer kurzen aber eingehenden Prüfung unterzogen.

Nach der Installation des knapp 2,5 MB kleinen Programms wählt man die zu benutzende Sprache aus, die deutsche Sprache war in unserem Fall allerdings schon voreingestellt. Danach wird in fünf Schritten die eigentliche Konfiguration durchgeführt. Eingestellt werden so die Internet-Settings, der zu benutzende Cache, UPnP Support, der lokale Download Ordner, BitSpirits eigene Dateiendungen und last, but not least der zu wählende Nickname für die Transfers.

Im Testlauf haben wir von LegalTorrents.com Lawrence Lessigs Buch "Free Culture" geladen. Der Download begann unverzüglich, die Bedienung gestaltet sich auch für Anfänger einfach, die Menüführung macht einen sehr übersichtlichen Eindruck. Die vorgeschlagenen Settings erzeugten keine Probleme, die Konfiguration kann natürlich jederzeit verändert werden. Trotz der minimalen Größe bietet der recht unbekannte Konkurrent alles, was Gelegenheitstauscher für ihr Wohlergehen benötigen. Im unteren Bereich werden sehr ausführlich alle möglichen System- und Transferinfos dargestellt. Zudem blendet BitSpirit in anderen Programmen ein kleines Fenster ein, welches den Anwender in aller Kürze über den Verlauf der aktuellen Transfers informiert.

Fazit: Wer es werbefrei mag und auf ein paar Cutting Edge Funktionen für absolute Extremfilesharer verzichten kann, ist mit BitSpirit gut beraten. Im Gegensatz zu Vuze wird man nicht mit zahlreichen Werbefenstern zugemüllt. Der Chinese unter den Filesharing-Clients läuft auf Windows 98/Me/2000/XP und Vista.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die wirklich guten Releases von Netlabels hinweisen, die man auf LegalTorrents herunterladen kann. filesharing, p2p, client, bitspiritVor allem im Fall des Monotonik-, Mono211-, Thinner- und 8bit people-Archivs dürfte für jeden Musikgeschmack etwas dabei haben. Mono211 ist in der Szene das älteste Netlabel überhaupt, zahlreiche Musiker sind oder waren ebenfalls in der Demoszene aktiv. Warum überhaupt Musik von Netlabels ausprobieren? Weil sich darunter viele unentdeckte Schätzchen befinden und weil Leute wie Frank Lüngen, Firmen wie die Promedia, beziehungsweise von allen möglichen Rechteinhabern beauftragte Rechtsanwaltskanzleien wie Schutt & Waetke, Sasse & Partner, Rasch, Kornmeier, Waldorf und Konsorten daran kein Interesse haben!

  • 1 Kommentar zum Artikel
  • Nix geht über uTorrent. :< BitSpirit kann leider nicht mal erfolgreiche Downloads in einen anderen Ordner verschieben. Geschwindigkeit hab ich dann auch nicht mehr geguckt, gleich wieder runtergeflogen. Wer es sich ziehen möchte, der Torrent is ganz gut vom speed, die anderen beiden mirrors dort funktionoieren entweder garnicht oder nur sehr langsam.

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