gullinews am Montag, 03.09.2007 17:46 Uhr
Dessen ungeachtet sei jedoch P2P noch die Trafficschleuder schlechthin im Netz, wobei der Torrent gegenüber dem eDonkey-Netz inzwischen klar dominiere. Auffällig seien starke regionale Unterschiede, so die Ipoque-Studie. Der Esel schwanke je nach Land zwischen 5 und 50 Prozent Anteil am P2P-Traffic, mit 50-75% Anteil am P2P-Traffic sei jedoch BitTorrent unangefochtener Spitzenreiter. Bisherige Ergebnisse würden auf einen P2P-Anteil von 50-90% am IP-Traffic je nach Land hindeuten.
Details der aktuellen Studie möchte man noch nicht verraten - aber es ist anzunehmen, dass die Dominanz des P2P-Traffics eher gebrochen ist. HTTP-Traffic ist seit einiger Zeit wieder der Spitzenreiter im Netz. Dazu tragen Sites wie Youtube, laut der Ipoque-Studie aber auch in wachsendem Maß Oneclickhoster wie Rapidshare und Megaupload bei.
Joost indessen enttäuscht, obgleich viele ISPs das Videoportal als neue Trafficschleuder fürchteten. Indessen wird es nach wie vor HTTP-Traffic und der der klassischen Filesharingclients sein, der den Löwenanteil des Netztraffics ausmacht. Wobei die P2P-Zahlen von Ipoque immer mit einem Schuss Vorsicht zu genießen sind. Das Unternehmen bietet Traffic-Filterlösungen für ISPs an, die P2P-Traffic drosseln.
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