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08. Mai 2006
FIFA warnt ISPs vor WM-Bilder geuppt? Wir wollen KundendatenDass die FIFA eigenwillige Vorstellungen von der WM-Vermarktung hat und ihr dabei die Redefreiheit der Öffentlichkeit recht gleichgültig zu sein scheint, ist bekannt. Dass Streams und Uploads von WM-Aufzeichnungen mit "starken Mitteln, zivil- und strafrechtlicher Art" verfolgt werden, erstaunt daher wenig. ISPs schon einmal vorzuwarnen, dass man bei entsprechenden Angebote auf die "Mithilfe der Provider" vertraut, um die bösen Verteiler im Netz zu ermitteln, passt vollkommen ins Bild. Zu diesem Zweck vergab die FIFA Internetrechte an der WM an die "Infront Sports and Media", welche ihrerseits über die Rechtsanwälte Baker and McKenzie Internet-Provider anschreiben ließ. Sollten unerlaubterweise Medien der WM verbreitet werden, wird den ISPs empfohlen, sich dabei nicht zu Mitschuldigen zu machen, sondern im Gegenteil bei der Ermittlung der jeweiligen Netzuser aktiv mitzuhelfen, damit diese angemessen bestraft werden können. Schließlich gehe es um einen wachsenden und sich entwickelnden Markt im Onlinegeschäft. Unautorisierte Verbreitung von Inhalten würde diesem Business Schaden zufügen, was nach Auffassung der Infront keinesfalls im Interesse "verantwortungsbewusster Provider" liegen könnte. Aber ob es im Interesse der Provider liegt, einen Kunden wegen eines WM-Bilds der FIFA ans Messer zu liefern? Verwandte News
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