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14. Juni 2007
FBI plant Antiterror-Datenbank mit 6 Milliarden Datensätzen12 Millionen Dollar sollen ab 1. Oktober in die Hand genommen werden, damit die "Foreign Terrorist Tracking Task Force" des FBI ein "National Security Branch Analysis Center" aufbauen kann. Für Datamining und Schläfer-Früherkennung soll eine Datenbank eingerichtet werden, die bis 2012 6 Milliarden Datensätze beinhalten soll. Kritiker aus dem US-Kongress weisen auf Datenschutzprobleme, falsche Verdächtigungen und die Schwierigkeiten im Handling solcher Datenmengen hin. Die geplante Datenbank entspräche einer Sammlung von 20 Datensätzen für jeden einzelnen Bürger der USA, vom Kleinkind bis zum Greis, so die Kongressmitglieder Brad Miller und James Sensenbrenner. Mit der Datenbank soll der Einsatz von Datamining-Tools optimiert werden, mittels derer Beziehungen zwischen Personen und Ereignissen hergestellt werden können. Auf diese Weise will man "Schläferzellen" leichter und früher erkennen. Hinzu kommt, dass das FBI sich beim Datenhandling in der Vergangenheit tatsächlich nicht mit Ruhm bekleckert hat. Über tausend Mal sei bei Abhör- und Überwachungsmaßnahmen des FBI in den vergangenen Jahren gegen Richtlinien oder Gesetze verstoßen worden, berichtet beispielsweise die Man muss dabei bedenken, dass eine staatliche Institution dieses Audit erstellte. Auch seitens der beiden Kongressabgeordneten ist das Vertrauen in die technischen Fähigkeiten des FBI nicht sonderlich hoch. Angeführt werden die 170 Millionen Dollar, die das FBI 2005 zur Verbesserung eines Datenbanksystems verbrannte, ohne tatsächliche Verbesserungen zu erzielen, der Hack gesicherter Systeme und dem anschließenden Erbeuten von 30.000 Passwörtern von FBI-Mitarbeitern (einschließlich jenes von FBI-Direktor Robert Mueller) durch einen Securityberater 2006 und den Missbrauch von Datenanforderungen ohne entsprechende Berechtigung durch FBI-Mitarbeiter. Verwandte News
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Zitat: Zitat von ruler³ Und schon ist passiert, was nicht passieren sollte. Jemand verwechselt 6 Milliarden Datensätze mit 6 Milliarden Menschen. Es wird jedoch nicht 1 Datensatz (Vorname zum Beispiel) pro Person gebraucht, sondern 20! Das macht bei ~300 mio Amerikanern 20 Pro Person = 6 Mrd Datensätze. Ach was solls... Ich will es nicht gutheissen, ich bin genauso dafür, den Anfängen zu wehren, aber man muss auch ... Wandang am 15.06.2007 13:35
Kurze Ergaenzung, damits noch anschaulicher wird. Ich glaube nicht, dass es 300 Millionen Personen in der DB geben wird. Es geht ja auch um die Erfassung von Orten, Ereignissen und Personen. Genau das macht ja ein Profiling möglich. Um den Unterschied zuwischen Datensätzen und erfassten Personen besser zu verstehen: Hier das Stichwort. Korrupt am 15.06.2007 14:32
karnevallsverein. braucht man keine angst vor zu haben nils am 15.06.2007 16:38
da brauchen sie eh nur facebook und seine ausländischen abkupferungen "minen" .. dann haben sie ne schöne db an beziehungen.. (hoffentlich bring ich die jetzt nicht auf eine idee :-p ) Dieselhorst am 15.06.2007 17:26
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