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08. November 2005

Fasttrack - Client Grokster gibt auf

Kein großer Verlust

Wie mit KaZaA auch konnte man sich mit dem Grokster-Client ins FastTrack - Netz verbinden, und wie mit KaZaA auch hatte der User dort seine Mühe, in dem mit Fakes und Würmern vollgemülltem Netz Files in vernünftiger Qualität zu ziehen. Wie KaZaA bekam Grokster Ärger mit der Musikindustrie, während Sharman Networks jedoch nach wie vor nicht auf ein entsprechendes Urteil eines australischen Gerichts reagieren, knickte Grokster nun ein. Der Dienst sei illegal gewesen, bereut man auf der Homepage des Filesharingclients, und man arbeite daran, bald eine legale Möglichkeit zum Musikerwerb anbieten zu können. Grokster3g soll dieser Dienst heissen, ob der Sprung gelingt, darf angezweifelt werden. Selbst Napster, dessen Name einiges mehr wert sein dürfte als jener Groksters, tut sich schwer damit, die Gewinnzone zu erreichen.

Damit dünnt sich die Liga der kommerziellen Filesharing - Tools weiter aus: der Trend zur nichtkommerziellen Open - Source - Lösung hält ungebrochen an. Im Lager der kommerziellen Anbieter verbleiben momentan noch Bearshare, Morpheus und WarezP2P, der Kurs Limewires ist ungewiss, mit Frostwire existiert jedoch bereits eine OS - Alternative zum kommerziellen Gnutellaclient. Seitens eines Anwalts der Morpheus - Hersteller Streamcast Networks kam nach der Aufgabe Groksters die Ankündigung, man wolle man den juristischen Kampf weiter ausfechten, Limewire hüllt sich nach wie vor in Schweigen.

Grund zur Freude gibt es nach der Aufgabe Groksters jedoch auf beiden Seiten. Die Verbände feiern einen weiteren vermeintlichen Sieg, den Usern steht der Client auf zahlreichen Mirrors nach wie vor zur Verfügung, wenn sie sich die Adwareschleuder und das FastTrack - Netz denn antun wollen, und die Filesharingwelt ist einen Adwareclient mehr los. Das Netz besteht nach wie vor, die Clients werden zunehmend Open Source und adwarefrei - Rückschläge sehen anders aus.

  • 1 Kommentar zum Artikel
  • Kein großer Verlust Wie mit KaZaA auch konnte man sich mit dem Grokster-Client ins FastTrack - Netz verbinden, und wie mit KaZaA auch hatte der User dort seine Mühe, in dem mit Fakes und Würmern vollgemülltem Netz Files in vernünftiger Qualität zu ziehen. Wie KaZaA bekam Grokster Ärger mit der Musikindustrie, während Sharman Networks jedoch nach wie vor nicht auf ein entsprechendes Urteil eines australischen Gerichts reagieren, knickte Grokster ...

    gullinews am 08.11.2005 12:20
  • 15000 user vom musikverband verklagt & grokster ist verkauft.. mehr http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F0...~Scontent.html

    smugglerpotsdam am 09.11.2005 16:56
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