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18. September 2006
FairUse4WM Microsoft verschickt Takedown-Aufforderungen gegen DRM-BrecherMehrere Runden des beliebten Spiels Kopierschutz gegen Kopierschutz-Knacker fanden in den letzten Wochen statt. Apples FairPlay und Microsofts WMA-Kopierschutz wurden geknackt, auf den Patch von MS zogen die DRM-Knacker mit einer aktualisierten Version von FairUse4WM nach. Microsoft setzt nun auf die Löschung der Angebote der DRM-Umgehung aus dem Netz, eine erste Takedown-Aufforderung sei bereits verschickt worden. Im Auftrag der Microsoft Corporation forderte ein "Internet Investigator" über eine Absenderadresse der Domain microsoft-antipiracy.com das Takedown der aktuellen FairUse4WM-Cracks, die gegen das Copyright Microsofts am Windows Media Player 10 und 11 verstoßen würden. microsoft-antipiracy.com leitet auf die Piraterieseite Microsofts weiter, als Registrar ist Microsoft eingetragen. Interessant am bisherigen Verlauf der Kommunikation ist, dass seitens Microsoft keine Berufung auf den Digital Millenium Copyright Act (DMCA) stattfindet. Dieser stellt das Umgehen von Kopierschutztechnik unter Strafe. Der Download des beanstandeten Cracks führt indessen auf Windows- wie Linuxrechnern zu einem CRC-Fehler. FairUse4WM entfernt das Windows-DRM beispielsweise von WMA-Dateien, wie sie in den Musikabos von Napster verwendet werden. Die zeitliche Limitierung der Nutzung heruntergeladener Songs kann so umgangen werden, die ursprünglich nur für die Laufzeit des bezahlten Abos abspielbaren Tracks auch hinterher gespielt werden. Verwandte News
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