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18. Juli 2007
EU pro Filesharing Provider sollen keine IPs an die Musikindustrie herausgebenDie Verbände der Musikindustrie fordern regelmäßig, Kundendaten von Tauschbörsennutzern auch ohne Strafanzeige direkt beim Provider anfordern zu können. Filesharer könnten so ohne Mithilfe von Strafermittlern oder Gerichten ermittelt und zivil verklagt werden. Auf EU-Ebene wird das offenbar kritisch betrachtet: an den EU-Gerichtshof ging eine Empfehlung, keine Datenherausgabe der Provider an die Industrie zu erlauben. Geklagt hatte der Verband Promusicae gegen die spanische Telefonica. Promusicae forderte die Herausgabe der Kundendaten von KaZaA-Usern, Telefonica verwies darauf, dass nur im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen Daten herausgegeben werden und ansonsten Datenschutz genießen. Auf EU-Ebene hält man offenbar noch die Fahne des Datenschutzes hoch. Es bleibt zu hoffen, dass sich weitere Akteure - auch auf nationaler Ebene - der Empfehlung Kokotts anschließen. Verwandte News
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