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06. Dezember 2007
EU Datenpannen bei Visa- und Schengen-Datenbanken befürchtetDass aus dem Verlust der Datensätze von 25 Millionen britischer Bürger nicht ausreichend gelernt wurde, befürchten EU-Parlamentarier. In einem offenen Brief fordern sie Nachbesserungen bei den geplanten gigantischen Datenbanken des Visa Information System (VIS) und dem Schengen Information System II (SIS II). Unter anderem wird ein Verbot der Speicherung auf transportablen Medien gefordert. Die Daten von 25 Millionen britischer Bürger gingen vor kurzem Was im Fall der verloren gegangenen UK-Datensätze wenig hilfreich war, da die notwendigen Passwörter in derselben Briefsendung mitgeschickt wurde, in denen die Datenträger enthalten waren. Stärkere Datenschutzbestimmungen seien daher vonnöten, und insbesondere SIS II wird unter anderem von Hewlett Packard "...Informationen über gesuchte Personen, gestohlene Fahrzeuge, Ausweispapiere und Banknoten mittels einer Datenbank zur Verfügung stellen, die der Polizei aus allen teilnehmenden Ländern zur Verfügung stehen wird. Nach dem kompletten Ausbau 2007 wird SIS2 weitaus flexibler als das heutige System sein und auch fotografische Bilder und Fingerabdrücke speichern können. Hinzu wird die neue Architektur leichter auf zukünftige Anforderungen der EU anpassbar sein." Damit soll natürlich lange noch nicht Schluss sein. Die Innenminister der EU fordern darüber hinaus Zu guter Letzt: Datenschutzrichtlinien sind eine feine Sache - faktisch machen Menschen Fehler. Und es wäre wohl eine Premiere in der Geschichte der Bürokratie, wenn bei VIS und SIS II niemals der "kurze Dienstweg" eingeschlagen werden würde und unter Umgehung der Richtlinien eben doch eine DVD gebrannt wird. Und ernsthaft: wer glaubt wirklich an eine funktionierende Löschregelung bei den einschlägigen Behörden? Verwandte News
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Das Problem ist aus meiner Sicht, dass in vielen Unternehmen (und die diese Datenbank betreiben sind ja auch nichts anderes) die Angestellten nicht ausreichend bescheid wissen, wie man sicher mit sensibelen Daten umgeht. Es gibt einfach hier und dort Lecks, denen sich die Benutzer nicht bewusst sind. Nach dem Motto: "Solange es funktioniert, lieber nichts ändern". Beispielsweise erlebe ich es immer wieder, dass Passwörter unverschlüsselt ... aleduke am 06.12.2007 16:03
ich wander aus ... aufn mars oder so h0den am 06.12.2007 17:06
Der Fall in England ein gutes Beispiel. Und es kommen noch mehr. Die Wichtigtuer mit ihrem Datenerfassungswahn verhalten sich wie Affen in einem Atomkraftwerk. Intellektuell sind sie im Umgang, mit der ihnen verfügbaren Technik, gar nicht gewachsen. Und da mögen auch obligatorische MS Office Kurse nicht viel daran ändern. Und wegen solchen Fehlbarkeiten müssen wir alle die Zeche bezahlen. Passwörter und "Passwortgeschütze Datenträger" im ... GFXman am 08.12.2007 00:40
Zitat: Zitat von GFXman Intellektuell sind sie im Umgang, mit der ihnen verfügbaren Technik, gar nicht gewachsen. Und da mögen auch obligatorische MS Office Kurse nicht viel daran ändern. Und das ist die Realität. aleduke am 08.12.2007 10:40
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