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05. Juli 2005
Erste Verurteilung wegen Modchip-Einbau in XBox22jähriger Engländer zu Sozialstunden verurteilt Zunächst sah es nach einem Slashdot-Hoax aus: ein 22jähriger Engländer sei wegen dem Verkauf von XBoxen verurteilt worden, die er mit Modchips versehen hatte. Xbox-Modden sei verboten, so die Botschaft. Kurz darauf die Ergänzung, in die verkauften Konsolen seien auch neue Festplatten eingebaut worden: mit insgesamt 80 bereits installierten Spielen. Statt Modchipping Verkauf nicht lizenzierter Soft - das leuchtet schon eher ein. Klar wird dahingehend Stellung bezogen, dass nicht die 80 Spiele auf den Platten der vertickten Konsolen das Hauptproblem waren, sondern die Tatsache, dass Modchips eingelötet wurden. In Australien hat Sony bereits versucht, Modchips zu kriminalisieren. In Großbritannien ist man offenbar schon weiter: dort kann man ein Gerät kaufen, erwirbt aber nicht das Recht, es nach Belieben zu modifizieren. Ein weiteres Mal zeigt sich, dass die Contentindustrie den Eigentumsbegriff auf nur sehr selektive Weise hochhält: wenn es darum geht, was sie als ihr Eigentum betrachtet, so hoch wie möglich. Das Eigentum dagegen, das sich der Kunde von ihnen käuflich erwirbt, verdient dagegen keinerlei Schutz: hier kann verboten werden, wie es beliebt. Kaufen darf der Kunde; sein Eigentum umbauen, Backups davon anfertigen, Medien auf den Spielern seiner Wahl zu betrachten - das wird ihm verboten oder es kostet extra. Verwandte News
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