Benutzer des aus den USA stammenden Web 2.0 Dienstes Twitter, berichteten von dem Ereignis, während die Naturkatastrophe noch in vollem Gange war. Weil Bewohner aus der betroffenen Region Sichuan eine Nachricht "getwittert" hatten, war es möglich, dass sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitete und um ein Vielfaches schneller darüber berichtet werden konnte.
Bei der Katastrophe im Gebiet Sichuan handelt es sich laut der New York Times um das schlimmste Beben in China seit 1876.
Verdeutlicht man sich die enorme Zeitersparnis und die hinzukommende Tatsache, wie lange es gedauert hätte, bis ein "normaler" Journalist von dem Ereignis Wind bekommen und jemanden in dieser Region gefunden hätte, der zusätzlich der englischen Sprache mächtig ist. Die Zahl der Twitter-User wird nicht zuletzt aus derartigen Gründen immer mehr werden, auch renommierte Unternehmen wie die Rundfunkanstalt BBC sowie die New York Times twittern bereits. Auf diesem Wege werden aktuelle Schlagzeilen publiziert.
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Selbst die Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und Hilary Clinton zählen bereits zu den prominenteren Mitgliedern bei Twitter. (Autor: gS-)
(Via AFP, thx!)
Das ist doch absolut toll wenn sich Nachrichten über diesen Dienst so schnell verbreiten können - ansonsten sehe ich nicht viele Gründe die fürs zwitschern sprechen
Hi, Twitter schlägt in der Tat alles. Ich habe mit kommerziellen Medien zum Glück nichts am Hut, blogge aber unter http://www.korn.cn/ eigentlich über alles was ich so in China treibe und betreibe (habe dort eine Bar). Am Montag Nachmittag, die Sonne schien, kam als ich am Rechner sass mein Mitbewohner und meinte ob wir es nicht bemerkt hätten das alles wackelte. Ich hatte bis dato noch meine Freundin Mei Ling verdächtigt. Als wir es ...