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26. Juni 2008
England Sharen von Musik zum Ende des Jahres legal?Die englische Zeitung The Register berichtet gegenwärtig von einer eigentlich bisher unmöglichen Entwicklung im P2P Sektor. Laut deren Angaben sollen sich Provider und Musikindustrie dank der Regierung auf eine Möglichkeit geeinigt haben, den Austausch von Musik durch eine eigene Tauschbörse auf eine neue und legale Ebene zu bringen. Wie das Konzept funktionieren soll, klingt interessant. Die Idee selbst ist nicht ganz revolutionär, aber könnte dennoch gute Dienste leisten. Die oftmals angesprochenen Möglichkeiten, dass Provider ein Musikpaket in ihren Tarifen mit anbieten, scheint damit endlich umgesetzt zu werden. Jeder Anschlussinhaber soll demnach die Möglichkeit haben, eine Art "Musiktauschabo" mit der Internetflatrate zu erwerben. Eine speziell entwickelte P2P Software, welche lediglich von den Providern verwendet wird, soll dabei als Musikverteiler fungieren. Eine Nutzung dieses Programms soll nur in Verbindung mit einem bestehenden Musikpaket möglich sein. Man loggt sich also ein und kann daraufhin auf die freigegebene Musik aller anderen Teilnehmer zugreifen. Dies alles, ohne gegen das Urheberrecht zu verstoßen.Ein Eindringen von außen ohne Zugangskennung soll nicht möglich sein. Die oftmals als schwierig dargestellte Entlohnung der Künstler soll durch eine Trafficanalyse stattfinden. Je populärer ein Künstler in der Tauschbörse gehandelt wird, desto mehr Entgelt erhält er aus den veranschlagten Gebühren für das Musikpaket. Dessen Preise oder Vermutungen darüber sind indes noch nicht bekannt. Auch wurden noch keine Verträge oder Ähnliches unterzeichnet, doch aufgrund des Drucks, welcher durch Regierungsvertreter ausgeübt wurde, versucht man nun dringend eine Einigung zu erzielen. Der Vorstoß in diese Richtung dürfte also nicht mehr zu stoppen sein, insbesondere weil die vermeintlichen Quellen aus der Musikindustrie von einer Umsetzung des P2P-Musikpaketes bis zum vierten Quartel 2008 bzw. ersten Quartal 2009 sprechen. Der Dienst verlangt den Rechteinhaber sicherlich einiges ab, nicht zuletzt, weil sie exklusiv auf das alleinige Recht, Werke zu verbreiten verzichten, im Austausch dafür erhalten sie jedoch eine sichere Einnahmequelle, die bei fairen und realistisch gehaltenen Preisen lange halten wird. Nicht zuletzt die Provider dürften auch ein großartiges Stück vom Kuchen abbekommen, schließlich wird aus der Non-Profit Filesharing Sektion, dessen Datenlasten nur Probleme bereiteten, nun ein legales Filesharing Angebot, von dem auch sie profitieren.
(via the_register thx!) (Bild via internet.magnus thx!) Verwandte News
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Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber in der obigen Form nicht durchführbar. Man sollte dann alle Tauschbörsen freigeben mit einer Kulturflatrate. Destiny666 am 26.06.2008 20:51
Zitat: Was ist wenn man den Provider wechselt Zitat: 1. Bezahlt der zur verfügung stellende die Musik bzw. lädt sie woanders illegal runter = trotzdem illegal 2. Bezahlt der zur verfügungs stellende die Kosten für die Software vom Provider Also wenn da einer mitmacht würds mich wundern. Desweiteren würde mich so ein angebot gar nicht interessieren denn das Angebot und besonders ... Firebird77 am 26.06.2008 21:11
Bis da genaueres bekannt wird, bin ich sehr misstrauisch. Zitat: Eine Nutzung dieses Programms soll nur in Verbindung mit einem bestehenden Musikpaket möglich sein. Das klingt mir doch ach einem sehr begrenzten Angebot. Dabei noch Trafficanalyse und spezielle P2P-Software... Kann man auch nch nach Überwachung und Zensur auslegen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die MI dazu ... Moses am 27.06.2008 00:15
Wer bei BT, großer Provider in Großbritanien, weiterhin kostenlos tauscht, wird dann in Zukunft wahrscheinlich vom Internet getrennt. Die Schattenseiten von so einem Plan. http://www.theregister.co.uk/2008/06/26/bt_bpi_letter/ Sonnentier am 29.06.2008 17:31
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