Gespeichert waren die Daten auf einem USB-Stick. Der kleine Kamerad ist nun seit dem Jahr 2004 inzwischen der 120. verlorene Stick, der auf das Konto der Regierung geht.
Gefunden wurde er in der Diskothek "The Club" in Newquay. Wie er dorthin gelangen konnte und auf welche Weise er dort verloren wurde, ist bislang ungeklärt. Vielleicht sollte aber vielmehr die Frage gestellt werden, welcher Mitarbeiter möglicherweise auf die geniale Idee gekommen ist, einen USB-Stick mit sensiblen Daten in einen Club mitzunehmen.
Gefährlich hätte es für die Soldaten auf jeden Fall werden können, insbesondere aufgrund der immer wieder propagierten Terrorgefahr. Im Prinzip ist es doch fast ein kleines Wunder, dass die ganzen verlorenen Daten bislang noch nicht an die Falschen gelangt sind. Möglicherweise gibt es diese aber auch nicht. Zumindest nicht in der Form, wie die englische Regierung es der Bevölkerung glauben machen will. Gefreut hätte der böse Terrorist sich sicherlich. Auf dem Stick waren exakte Uhrzeiten, Reiseziele und Routen sowie geplante Unterkünfte gespeichert.
Natürlich äußerte sich das Verteidigungsministerium mittlerweile zum Ereignis. Viel mehr als "ein bedauerlicher Zwischenfall" war dem Sprecher jedoch nicht zu entnehmen. Ob man beim 120. USB-Stick mit hochsensiblen Daten noch von einem "Zwischenfall" reden kann? Die Bezeichnung Gewohnheit würde es wohl inzwischen besser treffen. Zumindest ist aber in diesem - wie in allen vorangegangenen Fällen - der Stick nicht in feindliche Hände gelangt. Ein Besucher der Diskothek hatte ihn entdeckt und nach Prüfung des Inhalts der Presse überstellt, die sich langsam aber sicher fragt, wie kompetent das Verteidigungsministerium eigentlich noch sein kann. (Firebird77)
(via bbc, thx!) (Bild via beachclubnewquay, thx!)
| 8 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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am 10.09.2008 01:20:59: |
xzeNji am 10.09.2008 07:46:12: |
Diablokiller999 am 10.09.2008 11:14:55: |