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09. Juli 2008

England Überwachung als finanzielles Desaster

Wer kennt sie nicht, die Statistik, wie oft ein Brite vom Weg zur Arbeit und zurück nach Hause gefilmt wird. Dieser Überwachungswahnsinn und zahlreiche weitere wollen aber auch finanziert werden. Dabei verschlingen sie Unmengen an wertvollen Steuergeldern, die anderswo womöglich besser investiert wären.

Dass die Überwachungskameras in Großbritannien keinerlei Auswirkungen auf die Anzahl an verübten Verbrechen haben, wissen die Briten schon lange. Dennoch können sie von ihren CCTVs nicht ablassen, obwohl es ihnen an den Geldbeutel geht. Der britische Verband der Steuerzahler hat nun einmal nachgerechnet, wie viel jeder Steuerzahler für Überwachungsmaßnahmen bezahlen muss.

Demnach sind satte 20 Milliarden Pfund Sterling für den Überwachungswahn notwendig, damit er aktuell am Laufen gehalten wird. Umgerechnet entspricht dies etwa 800 Britischen Pfund pro Haushalt auf der Insel. Der Analyse nach benötigt allein der biometrische Personalausweis, der die Briten vor dem allgegenwärtigen Terrorismus schützen soll, ganze 19 Milliarden Pfund. Die Überwachungskameras wirken hierbei wie ein Tropfen auf den heißen Stein, mit vermeintlich lächerlichen 500 Millionen Pfund. Das Spiel geht natürlich weiter, über eine DNA-Datenbank, welche 300 Millionen Pfund jährlich verbraucht, bis zur Problematik der Korruption und der Anwendung von Anti-Terror-Gesetzen, wo dies gar nicht notwendig wäre. Letzteres schlägt laut des Britischen Verbandes für Steuerzahler mit satten 68 Millionen Britischen Pfund zu Buche. Dabei vermisst es die Tax Payers Alliance nicht, dem Staat aufzuzeigen, wie man das ändern könnte. Sie zeigen mit sinnvollen Beispielen auf, das zum Beispiel eine bessere Straßenbeleuchtung mehr Kriminelle abschrecken würden, als Überwachungskameras dies wohl je bewerkstelligen könnten.

Bedauerlicherweise geht es der Tax Payers Alliance (TPA) aber wohl nur darum, möglichst viel Geld einzusparen, als sich um die Rechte der Menschen zu kümmern. Schließlich lautet eine ihrer Empfehlungen, von der Europäischen Menschenrechtskonvention abzulassen. Ein guter Vorschlag, weil die Terroristenjagd dann leichter fällt.

(via the inquirer, thx!)

  • Zitat: Zitat von gullinews Dass die Überwachungskameras in Großbritannien keinerlei Auswirkungen auf die Anzahl an verübten Verbrechen haben, ist auch nicht der grund für die installation von kameras. es geht um die AUFKLÄRUNG von straftaten und da sind kameras sehr wohl nützlich.

  • wo kann man einen Mann am besten verletzten? ne net am körper und auch nicht am herzen ^^ es ist entweder sein auto oder der alseits bekannte geldbeutel und die idee ist doch garnet mal so schlecht das man den leuten mal vorrechnet wieviel dieser schwachsinn eigentlich kostet ich sags schon lange man soll weniger rüsten/überwachen sondern mehr bilden ps das bilden kommt allen zugute und was das rüsten angeht, wenn der drite ...

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