gullinews am Mittwoch, 05.09.2007 16:40 Uhr
Ein halbes Jahr bereits dauern die Ermittlungen an, zwischen Februar und August 2007 seien insgesamt 730 Kilogramm 35-prozentiger Wasserstoffperoxidlösung von der Gruppe beschafft und gelagert worden. Die Ermittler tauschten das Material heimlich gegen eine harmlose Verdünnung aus.
Von fertigen Bomben sei die Gruppe noch "weit entfernt" gewesen, berichtet der Spiegel, während n-tv von der "Herstellung von Sprengstoff" wissen mag. Dass der Zugriff ausgerechnet jetzt erfolgte, begründen die Fahnder mit dem "immer konspirativeren" Agieren der Gruppe und der Befürchtung, die Verdächtigen könnten einzeln untertauchen.
Erwartungsgemäß beschwor Innenminister Schäuble, dass die Verdächtigen "hoch konspirativ" vorgegangen seien. Was immer das heißen mag, wurden die Telefone der Gruppe doch angezapft und seien Anschlagspläne abgehört worden. Justizministerin Zypries betonte, die geplanten "Online-Durchsuchungen" seien im jetzigen Fall nicht notwendig gewesen. Vermutlich ist aber alles "hoch konspirativ", was nicht per BCC ans Innenministerium geschickt wird.
Immerhin: Endlich gehört jetzt auch Deutschland "voll ins Zielspektrum des internationalen Terrorismus". Ein paar Leute wirds freuen.
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antown am 07.09.2007 23:55:27: |
am 08.09.2007 13:09:32: |
007klaus am 20.09.2007 16:19:14: |
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