Der Chef der Digital Unit von EMI, Douglas Merrill, äußerte sich kürzlich darüber, dass er es satthabe gegen Filesharer vorzugehen. Seine neue Haltung begründe er auf Zahlen, die ihm jüngst vorgelegt wurden und zeigten, dass Filesharing mitunter tatsächlich positiv für die Künstler und das Label sein können.
Er betrachte das Ganze bis auf Weiteres noch nachdenklich, sei aber zu der Überzeugung gelangt, dass es keinesfalls sinnvoll sei, Wege auszuarbeiten, die Filesharing unterbinden sollen. Die rechtliche Verfolgung von Fans würde er generell ablehnen. Nichtsdestotrotz wies er darauf hin, dass es durchaus auch Filesharer gäbe, die der Industrie in erheblichem Maße schaden zufügen würden. Die aktuellen ihm vorliegenden Zahlen würden jedoch auch das genaue Gegenteil beweisen. Ziel müsse es jetzt sein, so Merrill, den Labels beizubringen, wann Filesharing "gut" und wann es "böse" ist. Denn die Bestrafung von Fans erscheine zumindest ihm nicht als eine Strategie, die zum Sieg führen wird.
Es bleibt abzuwarten, in welcher Form diese neuen Gedanken umgesetzt werden können. Douglas Merrill würde ein Pauschalangebot oder Abgaben über den ISP begrüßen. Auch von gezielter Werbung sei er nicht abgeneigt. Noch möchte er sich jedoch wie alle anderen "alle Möglichkeiten offenhalten". (Autor: Firebird77)
(Via The Inquirer, TorrentFreak & TorrentFreak)
Zitat: Zitat von Frodoger 24h * 16Euro (unter der Annahme das ein Album ne Stunde geht) = 384 Euro Die MI kann also ruhigen Gewissens 384 Euro pro Tag verlangen. Jeder Preis weniger wäre zwar realer aber im Sinne des Musikladens eigentlich ein Geschenk. eine völlig sinnbefreite und irreale rechnung, die du da vorlegst. nicht jeder der nen album runterläd, würde es auch kaufen-.-" außerdem ...
Was der Typ meint ist klar. Leute die Musik runterladen um zu gucken wie sie ist, gehen wennn die Musik für gut befunden wird auch auf konzerte. Kaum einer kauft sich ein Album um nur mal zu gucken und mit den 30 sek previews im laden kann man eh nichts anfangen.