gullinews am Mittwoch, 14.05.2008 08:58 Uhr
Grund für die negative Bilanz war unter anderem die Übernahme der zuvor fusionierten kanadischen Spieleentwickler Bioware und Pandemic im Oktober 2007, wofür EA schon 620 Mio. Dollar zahlen musste. Die Unternehmen sind in der Vergangenheit vor allem durch die Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Online-Rollenspielen aufgefallen. EA investierte auch in die Zukunft und gab 104 Millionen Dollar für Forschung und Entwicklung aus. Vergleicht man den Verlust mit den Umsatzzahlen relativiert sich das Bild aber schnell, EA erreichte einen Umsatz von 1,3 Milliarden US-Dollar.
Noch bis Freitag, den 16. Mai 2008 gilt das Angebot an die Aktionäre von Take 2, deren Aktien für einen Festpreis zu übernehmen. Um dies realisieren zu können, hat das Unternehmen bei verschiedenen US-amerikanischen Banken Kredite über eine Milliarde Dollar aufgenommen, die Finanzmittel wurden für den Kauf von Take 2 reserviert. Die Zeichen für EA stehen gut: Der Aktienkurs von Take 2 ist in den letzten Wochen trotz des Verkaufserfolges von GTA IV kaum gestiegen. Viele Spekulanten wollten offensichtlich zunächst abwarten, ob es tatsächlich zur geplanten Fusion kommt. Im April hatte man den Aktieninhabern schon ein vergleichbares Angebot unterbreitet, bislang hat sich der David der Branche erfolgreich gegen den übermächtigen Goliath wehren können. Die Verhandlungen laufen derweil unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Sollten die Aktien des New Yorker Publishers jetzt unerwartet am NASDAQ steigen, könnte es nochmal spannend werden.
Dan Houser, der Gründer und Chief Creative Officer von Rockstar fand in einem kürzlich veröffentlichten Interview das passende Schlusswort: "Wenn man für das kämpft, woran man glaubt, überlebt man, und man hat Erfolg."
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am 14.05.2008 19:47:21: |
Agit21_bln am 14.05.2008 23:48:17: |
Agitator78 am 15.05.2008 05:51:39: |
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